Sehr geehrte Damen und Herren,
die aktuelle gesellschaftspolitische Debatte in Deutschland offenbart einen tiefgreifenden und besorgniserregenden Befund.
Das fortwährende politische Zerren um die AfD und ihre pauschale Diffamierung als „Nazi-Partei“ ist kein Zeichen einer reifen Demokratie, sondern das exakte Gegenteil.
Wer inflationär mit solchen Begriffen um sich wirft, betreibt eine gefährliche Verharmlosung des realen, historischen Nationalsozialismus und der singulären Verbrechen des Dritten Reiches.
Diese obsessive Fixierung ist der beste Beweis dafür, dass Deutschland die NS-Zeit selbst nach über 80 Jahren psychologisch und politisch überhaupt nicht verarbeitet hat.
Anstatt sachliche und zukunftsorientierte Realpolitik zu betreiben, flüchtet sich der politische Mainstream in historische Projektionen.
Adolf Hitler würde vermutlich jubeln, wenn er sehen könnte, wie sehr er und sein zerstörerisches Erbe das Zusammenleben und den Diskurs der Deutschen im 21. Jahrhundert noch immer dominieren und blockieren.
Solange wir nicht lernen, heutige Probleme mit heutigen Argumenten zu lösen, bleiben wir Gefangene einer Vergangenheit, die wir eigentlich hinter uns gelassen haben sollten.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner






