Zur Teilzeitdebatte (27.01.2026)
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Deutschland sollen alle gut und gerne leben“.
Dieser Satz von Angela Merkel klingt wohlmeinend, wirkt heute aber wie ein Symbol für eine Politik, die sich mehr um Verteilung als um Wertschöpfung gekümmert hat.
Wohlstand fällt nicht vom Himmel.
Er wird erarbeitet. Und genau dieser Zusammenhang ist in der Merkel-Ära zunehmend aus dem Blick geraten.
Während andere Industrienationen massiv in Zukunftstechnologien, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit investierten, hat Deutschland die Phase des billigen Geldes vor allem genutzt, um seine Sozialsysteme immer weiter auszudehnen.
Reformen, die Arbeit wieder attraktiver machen, Leistungsanreize stärken und Wachstum ermöglichen, blieben aus.
Stattdessen wurde der Eindruck gepflegt, Wohlstand lasse sich dauerhaft verwalten, ohne ihn neu zu erwirtschaften.
Wer heute fordert, dass Arbeit, Leistungsbereitschaft und wirtschaftliche Vernunft wieder stärker in den Mittelpunkt rücken müssen, wird schnell als rückständig oder unsolidarisch etikettiert.
Eine offene Debatte über die Versäumnisse der Merkel-Jahre findet in vielen linksgrün geprägten Medien kaum noch statt. Kritische Stimmen werden nicht widerlegt, sondern ignoriert. Auch weil die eigenen Pro-Merkel-Argumente auf sehr schwachen Füssen stehen.
Es wird sich dennoch zwangsläufig die Erkenntnis durchsetzen, dass die Merkel-Jahre für Deutschland und Europa ein Desaster waren.
Die Realität lässt sich nicht wegmoderieren.
Wenn Deutschland den Fokus weiter von Arbeit und Innovation auf Freizeit, Umverteilung und moralische Selbstzufriedenheit verlagert, verlieren wir international endgültig den Anschluss.
Und damit genau jenen Wohlstand, von dem alle „gut und gerne leben“ sollen.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
Zur Entwicklung bei den Blue Devils Weiden (26.01.2026)
Sehr geehrte Damen und Herren,
die aktuelle Diskussion rund um die Blue Devils Weiden zeigt einmal mehr, wie schwer es vielen Fans fällt, die wirtschaftlichen Realitäten des modernen Eishockeys zu akzeptieren.
Emotionalität gehört zum Sport, keine Frage.
Doch sie ersetzt keine Finanzierung.
Fakt ist, wer das Geld aufbringt, bestimmt zwangsläufig die Richtung. Nicht nur im Eishockey.
Romantische Vorstellungen von Mitbestimmung und völliger Unabhängigkeit mögen wünschenswert sein, sind aber im Profisport längst zur Illusion geworden.
Auch Weiden lebt nicht in einer Parallelwelt.
Für das Eishockey in Weiden gibt es realistisch betrachtet nur drei Optionen.
Den Frieden mit der Birch- Group zu schließen und den eingeschlagenen Weg mitzugehen.
Die Alternative ist den sportlichen Abstieg in Kauf zu nehmen oder im schlimmsten Fall eine Insolvenz zu riskieren.
Alles andere ist im strukturellen Umfeld reines Wunschdenken.
Zumal Weiden seine mit Abstand kleinste Arena in der DEL 2 selbst bei attraktiven Gegnern wie Rosenheim nicht vollkriegt.
Ein angedachtes größeres Stadion wäre daher reinste Geldverschwendung.
Mit der propagierten Eishockey-Euphorie scheint es in Weiden im Gegensatz zu anderen Städten nicht weit her zu sein.
Die Ultras und die wirkliche Fanszene leisten seit Jahren zweifelsohne einen wichtigen Beitrag zur Atmosphäre und Identität des Vereins.
Doch Unterstützung bedeutet manchmal auch, unbequeme Entscheidungen zu akzeptieren, wenn sie dem Fortbestand des Clubs dienen.
Prinzipientreue hilft wenig, wenn am Ende das Licht ausgeht.
Das ist keine schöne Entwicklung, die ich persönlich bedauere, aber es ist die traurige Realität unserer aus meiner Sicht unschönen Epoche, im Eishockey, wie in vielen anderen Lebensbereichen.
Wer den Verein wirklich liebt, sollte nicht nur fragen, wie er sein soll, sondern auch, wie er überleben kann.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
Zum wirtschaftlichen Abschwung Deutschlands (25. 01. 2026)
Sehr geehrte Damen und Herren,
was Deutschland derzeit gesellschafts- und wirtschaftspolitisch erlebt, ist kein Zufall und keine Naturkatastrophe, sondern es ist das Ergebnis jahrelanger gesellschaftlicher und politischer Fehlentscheidungen.
Besonders die Grünen und due Linken haben mit ihrem ideologisch geprägten Politikansatz maßgeblich dazu beigetragen, wirtschaftliche Vernunft, Leistungsbereitschaft und Realismus aus dem politischen Handeln zu verdrängen.
Energie wurde mutwillig verteuert, industrielle Wertschöpfung leichtfertig aufs Spiel gesetzt und der moralische Zeigefinger zur zentralen politischen Methode erhoben.
Wer Zweifel äußerte, wurde belehrt oder diffamiert.
Sachargumente hatten gegen das linksgrüne Weltbild kaum eine Chance.
Das Resultat ist ein Land, das international an Wettbewerbsfähigkeit verliert und innenpolitisch zunehmend gespalten ist.
Das eigentliche Drama jedoch reicht weiter zurück.
Angela Merkel hat sich aus rein machtpolitischem Kalkül auf die Grünen eingelassen und deren Agenda über Jahre hinweg normalisiert und gestärkt.
Nicht aus Überzeugung, sondern aus dem Willen zum Machterhalt.
Damit wurde eine Politik vorbereitet, deren Konsequenzen wir heute teuer bezahlen.
Ohne diese ideologische Verschiebung stünde Deutschland heute wirtschaftlich robuster, energiepolitisch souveräner und gesellschaftlich weniger polarisiert da.
Es ist höchste Zeit, diese Verantwortung klar zu benennen, und mit der Illusion aufzuräumen, dass moralisierende Selbstgewissheit politische Kompetenz ersetzt.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
Zu den Blue Devils Weiden (24.01.2026)
Sehr geehrte Damen und Herren,
die fristlose Entlassung von Sebastian Buchwieser, den vermutlich besten Trainer den der Verein hatte, ist der nächste traurige Beleg dafür, wohin der Verein seit dem Einstieg der US-Investoren, die keinerlei Bezug zur nördlichen Oberpfalz haben, steuert.
Wer jetzt noch überrascht ist, wollte die Zeichen nicht sehen.
Diese Entwicklung war absehbar, und sie ist für den Eishockeystandort Weiden brandgefährlich.
In Weiden scheint sich ein Investorenstil durchzusetzen, der eher an Trump-Manier erinnert als an seriöse, nachhaltige Vereinsführung.
Laut, autoritär, kurzsichtig.
Sportliche Kompetenz, regionale Identität und gewachsene Strukturen werden dem schnellen Aktionismus geopfert.
So behandelt man keinen Traditionsverein, sondern ein austauschbares Geschäftsobjekt.
Sebastian Buchwieser wurde zum Opfer dieser Machtdemonstration.
Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack.
Er hätte von sich aus gehen müssen. Ein freiwilliger Rücktritt wäre ein klares Zeichen gewesen, dass diese Zustände nicht tragbar sind und dass man sich nicht widerstandslos vor den Karren fragwürdiger Investoren spannen lässt.
Die Blue Devils Weiden stehen für Leidenschaft, Bodenständigkeit und Verlässlichkeit, oder zumindest standen sie dafür.
Wenn diese Werte weiter mit Füßen getreten werden, verliert der Verein nicht nur Gesichter, sondern seine Seele.
Verantwortung sieht anders aus.
Ein mehr als enttäuschter Fan
Alfred Kastner
Zu Trump (22.01.2026)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Donald Trump fordert regelmäßig 150 Prozent und mehr, um am Ende 100 Prozent zu bekommen und sein Ziel damit zu erreichen.
Das ist keine Laune, sondern Methode Trump.
Maximaler Druck, Einschüchterung, kalkulierte Provokation, danach ein Deal zu seinen Bedingungen.
Wer das immer noch nicht verstanden hat, verwechselt Politik mit Moralunterricht.
Diese Strategie war für Trump bislang relativ erfolgreich.
Und sie unterscheidet ihn fundamental von Machtpolitikern der finsteren Art wie Putin und Xi, die auf Unterdrückung und Angst setzen.
Trump hingegen will verhandeln, laut, rücksichtslos und öffentlich, aber mit dem Ziel ein Ergebnis zu realisieren, das gut für sein Land ausfällt.
Aus meiner Sicht ein legitimer Anspruch.
Ebenso falsch ist es, Trump reflexhaft als einzigartigen Narzissten abzustempeln.
Dieses Persönlichkeitsmerkmal findet man in der europäischen Politik zur Genüge, sowohl heute als auch in der jüngeren Vergangenheit.
Der Unterschied ist, dass sich Machtstreben in der EU oft hinter linkischen wohlklingenden Phrasen tarnt, während Trump es offen, man könnte auch behaupten ehrlicher, zur Schau stellt.
Man muss die Person Trump nicht mögen. Aber man sollte aufhören, ihn absichtlich misszuverstehen.
Bundeskanzler Merz scheint dies als einer der wenigen Staatschefs in der EU allmählich zu verinnerlichen.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
Zur Bundesregierung (18. 01. 2026)
Sehr geehrte Damen und Herren,
was die Parteien der Bundesregierung seit ihrem Amtsantritt bieten, ist kein verantwortungsvolles Regieren, sondern ein fortwährender Streit um Profilierung und politische Vorteile.
Mit Blick auf die kommenden Landtagswahlen scheint jede Partei vor allem sich selbst zu bedienen, auf Kosten des Landes.
Statt geschlossen Lösungen für die enormen Probleme zu erarbeiten, wird öffentlich gestritten, blockiert und taktiert.
Dieses Verhalten wirkt nicht nur planlos, sondern zunehmend verantwortungslos.
Eine Regierung, die mehr mit sich selbst beschäftigt ist als mit den Sorgen der Bürger, verspielt Vertrauen und Glaubwürdigkeit.
Die Herausforderungen sind gewaltig, wenn nicht sogar historisch. Ungeregelte Zuwanderung, innere Sicherheit, eine anhaltende wirtschaftliche Schwäche mit immer dramatischeren Folgen für Unternehmen und Arbeitnehmer und nicht zuletzt hohe Preise.
Doch anstatt entschlossen zu handeln, regieren Dauerstreit und persönliche Egoismen.
So lassen sich keine Probleme lösen. So wird dauerhaft Stillstand produziert.
Wenn Eigeninteressen und Wahlkampftaktik wichtiger sind als sachliche Zusammenarbeit uum Wohle des Landes, darf man sich über die zunehmende Politikverdrossenheit nicht wundern.
Noch nie war eine Bundesregierung unbeliebter als die jetzige. Wie tiefer will die Regierungskoalition noch sinken?
Die Bundesregierung täte gut daran, den parteipolitischen Kleinkrieg zu beenden und endlich das zu tun, wofür sie gewählt wurde: richtig regieren.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner












































































































