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Im vergangenen Jahr blieben wir in Stotternheim von den extremen Wetterereignissen. verschont. Der morgentliche Frost lag Ende Februar -9°C. Der März war sehr trocken, im April und Mai gab es reichlich Niederschlag. Die Temperaturen lagen im normalen Bereich für unsere Gegend. Deshalb konnte der Keingärtner in der ersten Junihälfte bei mittelfrühen Erdbeersorten ein hervorragendes Ernteergebnis erzielen. Von Juni bis Ende August allerdings fielen In unserer Gegend nur 2/3 des durchschnittlichen .Sommerniederschlags. Im gesamten Jahr waren es nur 444 mm, was 20% weniger waren als der normale Jahresdurchschnitt. Die amtlichen Wetterberichte hatten größere Mengen vorhergesagt, die aber im wesentlichen nicht bei uns im Gegensatz zu anderen Landesteilent ankamen. Lokale geografische Besonderheiten besitzen demnach doch einen großen Einfluss auf die Niederschlagsintensivität. Das Gießen war dahert eine Hauptbeschäftigung im Garten. Zum fehlenden Regen gesellte sich noch, dass sich Ende Juni eine mehrere Tage dauernde starke Hitze mit Temperaturen bis 37°C einstellte. Dies hatte kombiniert mit mangelndem Niederschlag zur Folge, dass das Beerenobst aber auch Gemüse wie Bohnen und Gurken trotz eines vielversprechenden Fruchansatzes schnell in die Notreife übergingen. In den Sommermonaten Juli und August lagen die Tageshöchsttemperaturen mehrmals über 30°C. Tomaten trugen bei regelmäßigem Wässern reichlich Früchte. Zwiebeln Zucchini und Möhren lieferten eine durchschnittliche Erntemenge.. Der Frühherbst war lau und im September fiel ausreichend Niederschlag. Äpfel, Rote Bete und Hokkaidokürbis gediehen sehr gut und . lieferten reichhaltige Ernteergebnisse...

Ab November wurde es kälter, der Winter klopfte an die Tür und die Gärten fielen in den Schlafmodus.

Die Kleingärtner hoffen, dass 2026 ein ordentliches Gartenjahr wird.

Dr. Helmut Jendro


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