AZ vom 23.08.2014, Seite 31, Titel "Und die Milchzähne?"
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Ich würde mich ja nicht trauen über die heiligen Vorhäute von Jesus und Mohamed nachzudenken, würde nicht Arte fast eine Stunde über den Verbleib der Vorhaut Jesu nachrätseln.
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Ich würde mich ja nicht trauen über die heiligen Vorhäute von Jesus und Mohamed nachzudenken, würde nicht Arte fast eine Stunde über den Verbleib der Vorhaut Jesu nachrätseln.
Mal abgesehen davon, dass sich mir sofort die Frage stellt, was mit dem ganzen anderen Zeug, das so ein Gott im Laufe seines Lebens verliert, dem göttlichen Urin, dem Kot, dem Blut, dem Speichel, den Milchzähnen, den Finger- und Fußnägeln, den Haaren, geschehen ist, als deren Verursacher zum Himmel auffuhren. Ist das alles mit aufgefahren? Oder ist es geblieben als orientalischer göttlicher Dünger?
Nein. Also die Vorhaut Jesu jedenfalls, so Arte, ist, in Öl eingelegt, bei uns geblieben. In Rom oder in der Abtei von Conque.
Macht auch Sinn: so eine Vorhaut hat im Himmel wirklich nichts zu suchen. Die von Jesus ginge ja gerade noch. Aber die von Mohamed? Bei den vielen Jungfrauen?
Was lernen wir daraus? Wir sollten uns alle beschneiden lassen! Denn wenn einer von uns auch ein Gott ist...
Wer aber, jetzt, nach der Sendung, Arte für dieses Thema und die Sendezeit (17 Uhr (!)) prügelt, hätte besser und nicht unbedingt Arte, vorgehaut.
Michael Maresch
