Sehr geehrte Redaktion,
wenn gespart werden muss, sind Rentner, Pflegebedürftige und Arbeitslose plötzlich „zu teuer“. Wenn es um Politiker geht, heißt dasselbe Wort dann offenbar „angemessene Diät“ und „verdiente Pension“. Während Millionen Menschen jeden Cent umdrehen, kassieren Abgeordnete fünfstellige Monatsgehälter und sichern sich Altersversorgungen, von denen normale Beitragszahler nur träumen können.
Man muss kein Populist sein, um das als blanke Doppelmoral zu erkennen. Wer soziale Kürzungen beschließt, während er selbst im warmen Parlamentsnest sitzt, verspielt jedes Recht auf moralische Belehrungen. Erst Privilegien abbauen, dann über Sparzwang reden – alles andere ist unglaubwürdig.
Mit deutlichem Unmut
Georg Dahlinger











































































































