29.06.2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
Gary Lineker hat es einmal mehr auf den Punkt getroffen: Diese deutsche Nationalmannschaft unter ihrem Bundestrainer Nagelsmann ist die schwächste, die er bei einer WM erlebt hat.
Die Zeiten, als 22 Männer dem Ball nachjagten und Deutschland am Ende gewann, sind spätestens seit 2014 vorbei.
Ungefähr solange hat auch die Politik aufgehört, das Land zukunftssicher zu machen und die Hände zu einer Raute geformt in den Schoss gelegt.
Der deutsche Fussball profitiert nach Linekers Einschätzung nur noch von seiner erfolgreichen Vergangenheit.
Diesen Befund kann man ohne weiteres auf das ganze Land ausweiten.
Der Letzte macht nach vielen Jahren politischer Misswirtschaft das Licht aus.
Das Hauptproblem des deutschen Fussballs sowie der deutschen Politik ist, dass es keine herausragenden Akteure mit Weltniveau mehr gibt, die den Unterschied ausmachen und ein Spiel alleine
entscheiden oder in der Politik, trotz aller linksgrünen Widerstände, entscheidende Akzente setzen können.
Fussball und Politik sind ein Spiegelbild der Gesellschaft.
Der Ernst der Lage ist nicht einmal ansatzweise verinnerlicht.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
18.07.2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
diese Fussball-WM war allen Unkenrufen zum Trotz eine spielerisch und vor allem organisatorisch gute Weltmeisterschaft.
Die Amerikaner haben, im Gegensatz zu Deutschland, die Sicherheitslage gut im Griff.
Man stelle sich vor, die WM hätte in Deutschland stattgefunden und die internationalen Fans hätten nicht rechtzeitig due Stadien erreichen können, weil einmal mehr Züge ausfallen beziehungsweise sogar das gesamte Bahnnetz zusammenbricht oder aber eine wichtige Autobahnbrücke vollständig gesperrt werden muss.
Deutschland wird international nach unten durchgereicht, auch und vor allem im Fussball.
Ein heute 16-jähriger hat noch nie bewusst eine deutsche Nationalmannschaft bei einer WM im Achtelfinale erlebt.
Noch vor gut zehn Jahren war es kaum vorstellbar gewesen, dass es einmal soweit kommen könnte.
Die Anzeichen waren sowohl in der Politik als auch im Fussball vorhanden, aber man flüchtete sich in das Prinzip Hoffnung, dass es schon nicht so schlimm kommen werde, statt rechtzeitig und vorausschauend die Zukunft zu sichern.
Wer jetzt die Lage noch schön redet handelt fahrlässig und hat nichts verstanden.
Kinder auf den Straßen sieht man nach dem desaströsen Ausscheiden der Deutschen nahezu ausschließlich in spanischen oder argentinischen Trikots.
Die Trikots deutscher Spieler haben deren Muttis wahrscheinlich in der Altkleidersammlung entsorgt.
Was für ein verheerendes Signal für die hiesige Nachwuchsarbeit.
Aber welche andere Sportart könnte sie hierzulande faszinieren? Deutschland ist in nahezu allen Disziplinen schlecht.
Ich schätze Jürgen Klopp aufgrund seines Sachverstands sehr, aber auch er wird wie seine Vorgänger Löw, Flick und Nagelsmann an dieser satten und überaus verwöhnten, in den 1990er-Jahren geborenen Spielergeneration, scheitern.
Die einzige Lösung kann daher nur lauten: Künftig keine Ü 27-Spieler mehr für die Nationalmannschaft zu berücksichtigen und jungen Spielern endlich eine wirkliche Chance zu geben.
Dies gilt ganz insbesondere auch für die Bundesligavereine.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner












































































































