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Anton Tiberius Halmos
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Versteckte Belastungen für Verbraucher

immer wieder wird von Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger gesprochen – zuletzt durch sinkende Strompreise. Doch die Realität sieht anders aus: Kaum spüren Haushalte eine kleine Senkung, werden sie an anderer Stelle sofort wieder belastet. Wassergebühren, Müllentsorgung und andere kommunale Dienstleistungen steigen kontinuierlich. Gleichzeitig bedienen sich Lebensmittelkonzerne manipulativer Methoden wie „Shrinkflation“ – kleinere Packungen zum gleichen Preis – oder versteckter Preiserhöhungen.

Das Ergebnis ist ein Ungleichgewicht: Verbraucher zahlen mehr, während Unternehmen ihre Gewinne sichern. Besonders einkommensschwache Haushalte geraten dadurch zunehmend unter Druck. Die versprochene Entlastung verpufft, das Vertrauen in Politik und Wirtschaft schwindet.

Es braucht endlich klare Regeln und Transparenzpflichten. Preisänderungen müssen nachvollziehbar kommuniziert werden. Shrinkflation und versteckte Gebühren gehören gesetzlich unterbunden. Vor allem darf politische Verantwortung nicht länger darin bestehen, Entlastungen zu verkünden, die durch neue Belastungen sofort zunichte gemacht werden.

Die aktuelle Praxis ist eine Schande für unser Land. Bürgerinnen und Bürger verdienen echte Entlastung – keine Taschenspielertricks. Nur durch Transparenz, faire Lastenverteilung und konsequenten Verbraucherschutz kann Vertrauen zurückgewonnen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Ahrend

Stromausfall in Berlin – Bürger nicht im Stich lassen

der großflächige Stromausfall im Südwesten Berlins hat zehntausende Haushalte und Betriebe tagelang lahmgelegt. Menschen sitzen ohne Heizung, ohne Internet und ohne funktionierende Infrastruktur in ihren Wohnungen – mitten im Winter.


Währenddessen wirkt es befremdlich, dass Politik und Verwaltung die Dramatik herunterspielen. Die anfänglich zurückhaltende Berichterstattung verstärkt den Eindruck, dass die Sorgen der Bürger nicht ernst genommen werden.


Es ist richtig und wichtig, internationale Solidarität zu zeigen, etwa durch die Lieferung von Stromaggregaten in Krisengebiete. Doch ebenso wichtig ist es, die eigene Bevölkerung nicht im Stich zu lassen. Wer in Berlin tagelang friert, erwartet mehr als beschwichtigende Worte – er erwartet konkrete Hilfe, transparente Kommunikation und eine ehrliche Debatte über die Sicherheit unserer Infrastruktur.


Dieser Vorfall zeigt, wie verletzlich unsere Versorgungssysteme sind. Er sollte Anlass sein, endlich über Notfallpläne, Vorsorge und die Verantwortung der Politik gegenüber den eigenen Bürgern zu sprechen.


Ich appelliere an Medien und Verantwortliche: Berichten Sie umfassend, handeln Sie entschlossen und zeigen Sie, dass die Menschen in Berlin nicht allein gelassen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Ahrend


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