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Bei der Corona-Demo in Berlin wollten Rechtsextreme und Reichsbürger den Reichstag stürmen. Sie schafften es bis auf die Treppe des Reichstages - dem Sitz des Deutschen Bundestages. Führende Politiker Deutschlands bezeichnen diese Demo-Eskalation als "beschämend" und "ekelhaft".
 
Dabei war und ist unser freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat schon viel zu lange auf dem rechten Auge blind, obwohl unter anderem der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) und der zunnehmende Antisemitismus eindeutige Beweise für gefährliche rechtsextreme Tendenzen in der deutschen Gesellschaft sind. Wann will die Merkelsche GroKo-4.0-Bundesregierung endlich entschieden gegen diese Demokratiefeinde vorgehen, um so auch den "Bläh-Bundestag" in Babylon Be(ä)rlin zu schützen?
 
Erst wenn vor dem Deutschen Reichstag Hakenkreuzfahnen wehen oder der Reichstag wie an jenem 27. Februar 1933 wieder lichterloh brennt? Damals verlegten die Nazis und Brandstifter am 21. März 1933 ihr Pseudo-Parlament in die Kroll-Oper Berlin, die zwischen dem Reichstag und dem Bundeskanzlerinamt stand. Die Kroll-Oper wurde übrigens bei einem Luftangriff der Royal Air Force im Jahr 1943 schwer beschädigt. Auf dem ehemaligen Kroll-Oper-Gelände steht heute bezeichnenderweise "eine Säule gegen den Verrat an der Demokratie", welche mit der Asche von Nazi-Opfern gefüllt wurde.
 
Deutschland und Deine sog. Volksvertreter, erwachet! Denn die Demokratie ist in Zeiten von Corona wieder in Gefahr. #corona


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg

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"Tour de Corona" durch das Corona-verseuchte Frankreich. Statt Doping diesmal also Corona, was die Leistung der Radler gerade nicht positiv beeinflussen wird. Corona fährt nämlich immer mit bei der "Tour der Leiden".
 
Die "Tour de France 2020" fast ohne Zuschauer, Maske und Abstand halten. Ob es wohl für die Ankunft in der Risikostadt Paris eine Reisewarnung mit anschließender Quarantäne für die Radler der Welt geben wird? #corona


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg

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Vor einigen Wochen, am 17. August, schickte ich eine Pressemitteilung, die keiner der 750 belgischen Journalisten, denen ich eine E-Mail schickte, veröffentlichen wollte: "Retten Sie das Leben und verteidigen Sie die Freiheit von zwei türkischen Anwälten im Hungerstreik...". Nun brauche ich nicht mehr zu sagen, das Leben zweier türkischer Anwälte zu retten, denn der türkische Anwalt Ebru Timtik ist leider am Donnerstag, dem 27. August, gestorben... Niemand in ganz Flandern fand unseren Appell in der Presse relevant, und doch habe ich am Montag, dem 24. August, mit voller Überzeugung für die türkische Botschaft in Aktion getreten, um das Leben von Ebru Timtik zu retten. Sie ist der flämischen Presse entgangen. Und wir können die türkischen Journalisten, die ihr Leben riskieren, nicht beschuldigen... Es ist für sie vielleicht eine Tatsache, dass die Anwälte, die für die Ungerechtigkeit des türkischen Systems eintraten, zu Unrecht wegen Terrorismus verurteilt wurden.... Es mag eine Entscheidung der Herausgeber sein, nicht darauf einzugehen, denn es ist eine weitere Show, die weit von meiner Bettshow entfernt ist, aber haben die Menschen nicht das Recht, Informationen zu korrigieren? Vielleicht tun sie das. Oder ist es Zeit für Gurken? Ist das Eintreten für die Rechtsstaatlichkeit auch heute noch aktuell? Oder sich für eine Türkei einzusetzen, in der der Rechtsstaat politisiert wird, ein weiteres hehres Ziel an sich?
Am Montag, dem 24. August, sandte ich zusammen mit avocats.be und der internationalen Allianz für Rechte und Freiheiten meinen Notruf an die türkische Botschaft. Nicht einfach so, sondern um des Lebens dieser Anwälte willen habe ich in der Steinwüste der rue Montoyer in Brüssel geschrien. "Wir, das Volk, unterstützen die Menschenrechte und die Grundrechte. Heute fordern wir die sofortige Freilassung der beiden Anwälte im Hungerstreik, die das Symbol für die 60.000 politischen Gefangenen hinter Gittern sind, wir fordern eine Türkei mit einer unabhängigen Justiz ohne politische Einmischung. Warum diese Mauer des Schweigens in Europa? Erdogan wirft allen seinen Gegnern Terrorismus vor, weil er 3 Kategorien geschaffen hat: Kurden sind die Terroristen der PKK, muslimische Liberale sind die Terroristen von Gulen, und auf der linken Seite stehen die Terroristen der DHKP-C. Es ist immer die gleiche Geschichte von Erdogan, denn die einzigen wirklichen Türken sind diejenigen, die Teil von Erdogans Vorrichtung sind. Deshalb müssen sich Europa und alle Türken heute für eine unabhängige Rechtsstaatlichkeit und echte Einheit in der Vielfalt für ein Land vereinen, das die Verteidigungsrechte wieder in den Vordergrund stellen muss. Die Internationale Allianz für Rechte und Freiheiten unterstützt diese Aktion vor der türkischen Botschaft und fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung der beiden Anwälte", sagte ich vor der türkischen Botschaft. Leider hat mein Hilferuf nicht funktioniert, aber ich hoffe, dass dieser Anwalt wirklich nicht umsonst gestorben ist...

Obwohl in diesem Sommer der ohrenbetäubende Lärm türkischer Armeestiefel und insbesondere türkischer Bomben in Libyen, Syrien, Irak, den kurdischen Regionen und griechischen Hoheitsgewässern die Klagen politischer Gefangener in der Türkei fast unhörbar machte.
Tausende von Anwälten, Richtern, Lehrern, Gemeindebediensteten, Studenten, Musikern, Journalisten, kurdischen Kleinbauern, Gewerkschaftern, Schriftstellern, Politikern und Frauen verrotten in den Gefängnissen von Silivri oder Diyarbakir. Unterdessen gibt es auch ständige Kritik von Seiten der Behörden. Die Bevölkerung hat keine andere Wahl, als mitzumachen.
Vor einigen Tagen erinnerte der türkische Justizminister Abdülhamit Gül daran, dass in den letzten fünf Jahren 94 Gefängnisse gebaut worden sind, womit sich die Gesamtzahl der Gefängnisse auf 355 erhöht hat. Diese Zahl umfasst nicht die Geheimgefängnisse, die sich in den Kellern bestimmter Ministerien oder in stillgelegten Gebäuden befinden.
Aber nach und nach verwandelt sich das ganze Land in ein Gefängnis, geteilt zwischen den Geiseln drinnen und draußen, so viele Menschen, die sich nicht mehr trauen, ihre Stimme zu erheben, außer um den Behörden zu schmeicheln.
Im April wurde Tausenden von Kriminellen, die im Rahmen des Kampfes gegen die Coronavirus-Pandemie wegen Vergewaltigung oder Mordes verurteilt worden waren, eine Amnestie gewährt. Auf der anderen Seite hatten politische Gefangene keinen Anspruch auf eine Gunst. Und ihre Zahl steigt von Tag zu Tag durch die direkte Beteiligung von Präsident Erdogan und seinem Innenminister Süleyman Soylu an der Justiz. Aus Furcht vor Repressalien seitens der Richter sind die Richter zufrieden, die Richtlinien buchstabengetreu anzuwenden.
Um diese tragische Realität anzuprangern, haben zwei Anwälte, Ebru Timtik und Aytaç Ünsal, beschlossen, "bis zum Tod" in den Hungerstreik zu treten. Ebru Timtik starb nun an ihrem 238. Tag des Hungerstreiks. Ihr Kollege Aytaç Ünsal ist noch am Leben... Wir können jetzt ein Leben retten.
Beide Rechtsanwälte sind Mitglieder der türkischen Vereinigung progressiver Rechtsanwälte, der Cagdas Hukukçular Dernegi (CHD), einer Menschenrechtsorganisation, die vom Regime für ihre mutige Verteidigung der Schwächsten in der Türkei bestraft wird: Opfer von Folter oder außergerichtlichen Hinrichtungen, ungerechtfertigten Entlassungen, Bergbau- oder Umweltkatastrophen usw.
Wie alle politischen Gefangenen in der Türkei wurden Ebru Timtik und ihr Kollege Aytaç Ünsal wegen Terrorismus strafrechtlich verfolgt, ein schreckliches und mörderisches Wort, mit dem Verteidiger des Rechts auf Berufsausübung kriminalisiert werden. Bei jeder ihrer Anhörungen wurde gegen die Grundregeln eines fairen Verfahrens verstoßen. Am Ende ihres Scheinprozesses wurde Ebru Timtik zu 13 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt, die sie nun zwischen 4 Brettern verlassen darf... Aytaç Ünsal wurde zu 10 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt.
Ich schrieb am 17. August, dass diesen beiden mutigen Anwälten nun Zwangsernährung in den Istanbuler Krankenhäusern, in denen sie festgehalten werden, droht. Anstatt sie zu heilen, könnte ein solcher medizinischer Eingriff ihrer zerbrechlichen Gesundheit schaden. Wir fordern daher die türkischen Behörden auf, den legitimen Forderungen der Hungerstreikenden nachzukommen, die die einzige Garantie für ihr Überleben sind.
Dreiunddreißig Anwaltskammern in der Türkei, verschiedene türkische Nichtregierungsorganisationen wie die Türkische Menschenrechtsvereinigung (IHD), die Türkische Menschenrechtsstiftung (TIHV), der Verband der Gesundheitsberufe (SES) und Dutzende von Anwalts- und Anwaltsvereinigungen in der ganzen Welt unterstützen den Kampf von Ebru Timtik und Aytaç Ünsal für das Recht auf ein faires Verfahren.
Zusammen mit der Internationalen Allianz für die Verteidigung der Rechte und Freiheiten (IADL) schloss ich mich der Kampagne für die Freilassung dieser beiden Anwälte an und rief alle NGOs auf, im Namen des Rechts auf Leben und des Rechts auf ein faires Verfahren dasselbe zu tun.
Jetzt kann ich nur hoffen, dass Ebru Timtik nicht umsonst gestorben ist und hoffe, dass Aytaç Ünsal nicht der nächste Anwalt ist, der in der Türkei im Gefängnis stirbt! Ich hoffe, dass die internationale Gemeinschaft, soweit sie noch wirksam ist, Maßnahmen für die 60000 politischen Gefangenen in den Gefängnissen der Türkei ergreifen wird. Das hoffe ich von ganzem Herzen.
Andy Vermaut, internationales Bündnis für Rechte und Freiheiten.

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Es wird immer mehr zur politischen Mode das Grundgesetz bis auf den Grund auszuloten und dabei billigend in Kauf zu nehmen, dass die Grenzen, die es stellt, überschritten werden.

Besonders beliebt ist das im Bereich Datenschutz, aber auch gescheiterte Vorhaben im Verkehr, Demonstrationsrecht, Gesundheitsschutz oder Parteienverbot, die von den Gerichten zurück gepfiffen wurden, sprechen ihre undemokratische Sprache.

An sich gäbe es daran auch nichts auszusetzen, hätten die Back-pfeifen, die die Gerichte verteilen, Folgen für die Abgewatschten.

Ich finde, ein Politiker, der ein Vorhaben durchgesetzt hat oder durchsetzen will, das das Verfassungsgericht stoppt, darf nicht im Amt bleiben. Das muss die mindeste Folge sein, wenn man ihn nicht schon für die Kosten in Haft nehmen kann.

Bleibt er im Amt, bleibt das Vertrauen in die Demokratie auf der Strecke.

Die Bayern trifft dieses demokratische Grundverständnis zur Zeit mindestens doppelt:

Herr Scheuer sollte wie seine Maut, längst im Abseits stehen und

Herr Söder sollte sich mit der Abschaffung der Bayerischen Grenzpolizei durch die Gerichte mit abschaffen.

Aber die Herren bleiben und tun so als wäre nichts gewesen.

Doch, meine Herren, da war was: Sie haben das Grundgesetz missachtet und verlieren damit das Recht die Einhaltung der Gesetze von uns Bürgern zu fordern.

Treten Sie also zurück. Und machen sie Platz für Menschen, die sich an das Recht halten. Vor allem in Corona Zeiten.

Michael Maresch


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Wie passt das zusammen: Eine Corona-Schutzmaskenpflicht incl. einer Geldstrafe bei einer Maskenverweigerung und eine von der GroKo 4.0 geplante freiwillige Corona-Schutzimpfung, wenn es gegen das Coronavirus einen Impfstoff geben sollte?
 
Hierbei beziehe ich mich ausdrücklich auf die jährliche freiwillige Grippe-Schutzimpfung gegen das Influenzavirus. In der Saison 2017/18 starben in Deutschland 25.100 Menschen an der Grippe - in der Saison 2018/19 dagegen nur noch 1.674 Menschen.
 
Mögliche Gründe: Das Grippevirus mutiert wie das Coronavirus, letztes Jahr gab es einen 5-fach statt nur einen 4-fach-Grippe-Impfstoff für alle, Impfgegner lassen sich grundsätzlich nicht impfen und weil es viel zu viele impffaule Menschen in Deutschland gibt.
 
Deshalb kann und darf eine Corona-Schutzimpfung auf gar keinen Fall freiwillig sein, sondern muss zur Impfpflicht werden. Wer sich dann nicht gegen Corona impfen lässt, der sollte meines Erachtens mit dem Verlust des Krankenversicherungsschutzes und des Anspruchs auf Lohnfortzahlung bei einer Corona-Erkrankung bestraft werden, oder? #corona


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg

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Hamburger Morgenpost vom 29.08.2020, Leserbriefseite, Titel: "Die Corona-Krise spaltet die Gesellschaft in Helden und Deppen"


"Geld, Corona und das dauernde Ändern der Regeln machen den Fußball kaputt." Ist von wem? Franz Beckenbauer, Jogi Löw oder Jürgen Klopp? Nein, ausnahmsweise von mir.
Und was macht das Coronavirus kaputt? Nur eine verpflichtende Corona-Schutzimpfung. Da hilft auch nicht das dauernde Ändern der Corona-Regeln der GroKo 4.0, der GroKo-Parteivorsitzenden und der Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer. Das führt letztendlich zum Chaos im Krieg gegen den unsichtbaren Feind Corona, weil noch nicht einmal die Schiedsrichter alle Corona-Regeln wirklich kennen und auch tatsächlich pfeifen.
Brauchen wir also im alltäglichen Corona-Spiel den Videobeweis, die rote Karte und harte Geldstrafen für Maskenverweigerer, Feierbiester, Corona-Demonstranten und das unerlaubte Entfernen von der Truppe in sog. Risiko-Urlaubsgebiete? Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die Corona-Krise spaltet mittlerweile unsere Gesellschaft in Corona-Helden und Corona-Deppen bzw. Corona-Kriegsgewinnler und Corona-Kriegsverlierer.
Freiheit statt Corona-Sozialismus? Freiheit statt Corona-Diktatur? Unsere Zeit wird bestimmt durch die Zeit vor und nach Christus. Eines Tages werden die Historiker unsere Zeit auch als die Zeit vor und nach Corona definieren. #corona


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich sehr besorgt über den Konflikt im Mittelmeer geäußert. Es seien Spannungen, "die uns sehr beunruhigen, weil sie auch zwischen Nato-Partnern stattfinden", sagte die CDU-Politikerin vor einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Berlin. Deutschland setze sich für Deeskalation ein und sie wolle mit Stoltenberg über den richtigen Weg in diese Richtung reden.
Wie soll das geschehen , Frau Bundeskanzlerin? Deutschland hat doch bisher in Bezug Türkei nichts fertig gebracht?
Ein Herr Erdogan lacht sich höchstfalls krumm  und schief, wenn er von deutschen Politikern etwas hört. Erdogan hat noch nie etwas berührt, da berührt ihn das Geschwafel aus Deutschland am allerwenigsten. Und so einer will EU-Mitglied werden!
 
Alois Sepp


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In Zeiten von Corona ist in Deutschland positiv und negativ gesehen absolut alles möglich. Warum?
 
So verbietet die Berliner Koalitionsregierung trotz der im Grundgesetz verankerten Versammlungsfreiheit eine Corona-Demonstration, weil dabei Verstöße gegen die Corona-Regeln zu befürchten sind.
 
Gleichzeitig fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Telefonat mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin die weißrussische Führung in Minsk dazu auf, keine staatliche Gewalt bei den friedlichen Demonstrationen in Belarus auszuüben.
 
Ich habe den Eindruck, hier wird wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen. Ich kann doch nicht einerseits Demos in Berlin verbieten und die Beteiligten vorab verteufeln, andererseits aber trotz Corona-Pandemie Demos in Weißrussland für gut heißen und unterstützen, nur weil dies der GroKo-4.0-Bundesregierung in Berlin politisch gesehen in den Kram passt. Rudi Dutschke wird sich deshalb entsetzt im Grabe umdrehen. #corona


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg

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Seit nunmehr sieben Jahren versuchen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages in Babylon Be(ä)rlin bereits erfolglos, eine Wahlrechtsreform hin zu bekommen, um gegen den sog. "Bläh-Bundestag" anzukämpfen. Normalerweise sollen es im Berliner Reichstag nur 598 Bundestagsabgeordnete sein. Seit der Bundestagswahl 2017 sind es aber in Wirklichkeit 709 Abgeordnete. Und nach der Bundestagswahl 2021 droht sogar eine wundersame Abgeordnetenvermehrung auf über 800 sog. Volksvertreter.
 
Warum? Liegt es etwa an dem Babyboom in Zeiten von Corona? Nein, natürlich nicht, sondern an dem komplizierten Wahlsystem mit Überhang- und Ausgleichsmandaten. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat wegen des "Bläh-Bundestags" schon einmal vorsorglich Container für die überschüssigen Abgeordneten geordert, die auf der Wiese vor dem Reichstag in Berlin aufgestellt werden können. Seit der Flüchtlingskrise 2015 haben wir von den Containern ja mehr als genug. Schäubles Maßnahme ist deshalb zwingend erforderlich, weil der Reichstag mittlerweile aus allen Nähten platzt und alle Abgeordneten in Zeiten von Corona noch zusätzlich mind. 1,50 m Abstand halten sollen. Geschieht also nichts, dann wird der Deutsche Bundestag zwangsläufig zum Corona-Hotspot und Deutschland damit regierungsunfähig.
 
Eine düstere Prognose, aber wer will das schon? Um den Lockdown im Berliner Reichstag doch noch zu verhindern, haben sich am 25. August 2020 die Vorsitzenden der drei GroKo-4.0-Parteien getroffen. Heraus gekommen ist dabei folgendes: Eine schwammige Dämpfungsmaßnahme zum "Bläh-Bundestag" für die Bundestagswahl 2021 und die Einrichtung einer Wahlreformkommission, die über eine generelle Änderung des Wahlrechts bis zur Bundestagswahl 2025 entscheiden soll. Also, das Ende des "Bläh-Bundestags" ist weiterhin völlig offen.
 
Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einfach einen Arbeitskreis. Schon komisch, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestages selber über ihr eigenes Schicksal und ihre Zukunft entscheiden sollen und dürfen. Für mich persönlich wäre dies eine zentrale Aufgabe z. B. des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. Und während in der freien Wirtschaft das Prinzip des Lean Managements gilt - mit immer weniger Mitarbeitern immer mehr leisten - ist es bei den Bundestagsabgeordneten genau umgekehrt proportional: mit immer mehr Abgeordneten immer weniger leisten. Denn, wegen des Fraktionszwangs der Abgeordneten werden lediglich immer mehr Ja-Sager zu den vorgelegten Gesetzen gesucht.
 
Aber wie kann das Problem des "Bläh-Bundestags" tatsächlich gelöst werden? Hier mein Vorschlag, der auf die unbedingte Parität von Frauen und Männern im Deutschen Bundestag abzielt: Für die 299 Bundestagswahlkreise können sich die Direktkandidaten und Direktkandidatinnen aller Parteien zur Wahl stellen. Gewählt werden pro Wahlkreis jeweils ein Mann und eine Frau, die in ihrer Geschlechtsklasse die meisten Wählerstimmen erhalten hat. Auf diesem Wege haben sich somit jeweils 299 Frauen und 299 Männer mit der Erststimme für den Deutschen Bundestag qualifiziert, was eine dauerhafte Reduzierung der Abgeordnetenzahl auf 598 bedeuten würde. Die Zweitstimme - eine Absicherung über die jeweilige Landesliste der Parteien - sollte damit endgültig der Vergangenheit angehören. Jeder direkt gewählte Bundestagsabgeordnete ist seinem Wahlkreis verpflichtet, weshalb er mit Sicherheit einen überaus engagierten Wahlkampf betreiben wird, um wieder gewählt zu werden.


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg

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Solange zu befürchten ist, dass die Regierenden, sobald mehr als zwei husten, mit dem Vorschlaghammer "Infektionsschutzgesetz" auf die Demokratie und die Wirtschaft einschlagen, wird kein Frieden im Volk und kein Vertrauen in der Wirtschaft erwachsen können.

Das Verbot der Demonstrationen in Berlin an diesem Wochenende mit dem Vorschlaghammer  "Infektionsschutzgesetz" durch den Berliner Senat, kriminalisiert all die, die trotzdem demonstrieren werden, weil sie an die Grundlage der Ausrufung dieses Gesetzes, die "Pandemie", durchaus begründet, nicht glauben. Da beißt sich die Katze in den Schwanz und die Situation erinnert an Weißrussland, wo die Demonstranten kriminalisiert werden weil sie anderer Meinung als der Diktator sind.

Wir können doch nicht ernsthaft den Demonstranten in Belarus zugestehen und sie dabei unterstützen, dass sie den Wahlbetrug offenlegen wollen und unseren Demonstranten auf die Köpfe hauen, weil sie meinen, dass bei uns ein Betrug mit der "Pandemie" stattfindet.

Die einfachen und mit der Polizei verteidigten Behauptungen, es habe eine Wahl stattgefunden oder es bestehe eine Pandemie, reichen in beiden Fällen nicht aus und dürfen, nein müssen, hinterfragt werden können. Auch kritisch. Von jedem der das will.

Das Erhalten der Gesundheit der Demokratie und die Verhinderung von Bürgerkrieg, ist allemal für die ganze Welt wichtiger als der Erhalt der Gesundheit einzelner Bevölkerungsgruppen oder das Wohlbefinden von Diktatoren.

Demonstrationen aber damit zu verbieten, wogegen sich die Demonstration richtet, ist definitiv diktatorisch und, in einer Demokratie, Unrecht, das nach unserer Verfassung Widerstand zur demokratischen Pflicht macht.

Michael Maresch


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