München ist auf dem besten Weg die echten Münchner aus der "Weltstadt mit Herz" zu verjagen, wenn ihre bisherige Politik so bleibt. Rot-Grün schafft es sicherlich noch mit der Raffgier-Methode die letzten Münchner zu vergraulen. Diese Stadt kann sich ein Normalbürger finanziell nicht mehr leisten, ein älterer Mensch und Bürger dieser Stadt schon längst nicht mehr.
Betrachtet man die Lebenshaltungskosten in München, betrachtet man die Mieten, so kann jedem bei nüchterner Betrachtung nur noch die Angst beschleichen.
In einem Artikel der AZ vom Donnerstag, den 3.1.2013 heißt es vom Rathausreporter, Herrn Willi Bock, "München braucht höhere Häuser gegen die Wohnungsnot" Ferner steht dort zu lesen, dass München nicht gnadenlos zubetoniert werden soll, das ist absolut richtig. Dass die frühere Faustformel bei Bauvorhaben, "Erdgeschoss plus drei Etagen" in früheren Jahren falsch gewesen sein soll, will ich nicht gelten lassen.
Was machte das Leben in München lebenswert? Bestimmt nicht gigantische Hochbauten und Wohnsilos in denen man die allernächsten Nachbarn gar nicht mehr kannte! Bestimmt nicht Wohnghettos wo fast keine Luft mehr bleibt zum Atmen!
Wenn Herr Bock sagt, dass Wohntürme an ausgewählten Standorten notwendig sind, um den Zuzugsmassen gerecht zu werden, mag das zwar richtig sein, was aber sind ausgewählte Standorte? Wie hoch sollten die Wohntürme, ich sage Wohnsilos, denn sein? Hat man doch jetzt schon Schwierigkeiten damit, wenn in solchen Hochhäusern technische Defekte, Unglücke, Brände oder sonstwas passieren. Wie soll den darin wohnenden Menschen geholfen werden? In dringenden Fällen zeitnah geholfen werden?
Die Leitern der Feuerwehr sind nicht mehr lang genug, um bei Bränden und sonstigen Gefahren von außen helfen zu können. Diese Umstände werden immer wieder außer Acht gelassen. Hinterher ist das Lamento riesig, wenn etwas passiert.
Die Bürger sollen laut Bericht von Herrn Bock begreifen, dass man neue Nachbarn akzeptieren soll. So weit, so gut. Nur ist es heute leider so, dass der Egoismus von den meisten in unserer Gesellschaft sich so eingenistet hat, dass man den Nachbarn selbst bei bestem Willen nicht mehr ertragen kann. Uns ist in der heutigen Wohlstandsgesellschaft vielfach das sprichwörtliche "Miteinander" abhanden gekommen, ja es wurde uns im Laufe der Jahre durch den schnöden Mammon aberzogen!
Wenn sich die Weltstadt anschickt wachsen zu wollen, muss es in die Breite gehen, die Höhe ist aus praktikablen Gründen nicht beliebig zu schaffen.
Alois Sepp
München auf dem besten Weg zur Abkehr ihrer Bürger
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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