Das Bündnis für Bayern sammelt derzeit Unterschriften für die Aktion: "Bayern braucht Bauern". Leider wird das unverfälschte Erzeugnisangebot der bayerischen Bauern durch die verschiedenen Großmarktketten (Discounter) im Zuge der angestrebten Vormachtstellung und des gegenseitigen Preiskrieges immer weiter auf einen Tiefpunkt gedrückt, die der normale Bauer nicht mehr verkraften kann. So wie jeder Mensch zum eigenen Überleben einen Mindestlohn benötigt, so braucht es der Bauer ebenfalls. Was nutzt es uns Verbrauchern, wenn durch den Überlebenskampf auf unseren bayerischen Bauernhöfen billigeres und manipuliertes Futter für die Tiere verwendet werden muss, und die Milch, das Fleisch oder sonstige bäuerliche Erzeugnisse dadurch minderwertiger wird? Es ist nicht uns Verbrauchern und nicht den Bauern selbst damit gedient.
Leider steht durch gesetzliche Vorgaben so viel Schrott auf den Verpackungen in Kleinstschrift drauf, dass man es im Laden eh nicht mehr lesen kann, es sei denn, man hätte eine starke Lupe dabei. Viele Kunden können den Mist wegen der Kleinstschrift und der Angabenvielfalt auf den Verpackungen schon gar nicht mehr erkennen. Dafür machen sich unsere Strategen in Brüssel nicht stark. Die Forderung der Kunden auf sachdienliche Hinweise über Herkunftsgebiet der angebotenen Waren wäre hier wesentlich sinnvoller. Wir Verbraucher könnten beim Einkauf wesentlich gezielter Produkte kaufen, die aus "regionaler Erzeugung" stammen. Dadurch würden die heimischen Bauern unterstützt, das Höfesterben aus Finanznot würde eingedämmt. Traurigerweise kommt man sich schon als Chemielehrling vor, den gesamten unsinnigen Angabenverhau auf unseren Verpackungen verstehen zu wollen.
Alois Sepp
Leider steht durch gesetzliche Vorgaben so viel Schrott auf den Verpackungen in Kleinstschrift drauf, dass man es im Laden eh nicht mehr lesen kann, es sei denn, man hätte eine starke Lupe dabei. Viele Kunden können den Mist wegen der Kleinstschrift und der Angabenvielfalt auf den Verpackungen schon gar nicht mehr erkennen. Dafür machen sich unsere Strategen in Brüssel nicht stark. Die Forderung der Kunden auf sachdienliche Hinweise über Herkunftsgebiet der angebotenen Waren wäre hier wesentlich sinnvoller. Wir Verbraucher könnten beim Einkauf wesentlich gezielter Produkte kaufen, die aus "regionaler Erzeugung" stammen. Dadurch würden die heimischen Bauern unterstützt, das Höfesterben aus Finanznot würde eingedämmt. Traurigerweise kommt man sich schon als Chemielehrling vor, den gesamten unsinnigen Angabenverhau auf unseren Verpackungen verstehen zu wollen.
Alois Sepp