Da jammern der VdK wie auch andere Institutionen lautstark vor sich hin, dass die Schere zwischen arm und reich immer schneller und immer weiter auseinander geht. Da wird darüber berechtigt lamentiert, dass unsere Rentner immer mehr ins finanzielle Minus kommen, da wird ebenso berechtigt darauf hingewiesen, dass viele sich nur noch mit Hilfe des Sozialamtes über Wasser halten können.
Es wird aber ebenso von fast allen Einrichtungen, auch wenn sie sich "Sozial" und "kirchlich" bezeichnen, alljährlich der monatliche Wohnpreis hochgeschraubt. Die Wohngelterhöhungen betragen aber teils "wesentlich" mehr, als die Rentenerhöhung der Durchschnittsrentner. Bedeutet, dass die Bewohner einer sozialen Einrichtung monatlich wesentlich mehr aufzubringen haben als die gesetzliche Rentenerhöhung von (brutto) 2,1 Prozent. Es bleibt ja nicht bei den 2,1 %, weil die Pfegeversicherungsbeitragserhöhung zu 100 %, sowie der Krankenkassenbeitrag zu durchschnittlich 16 % davon in Abzug gebracht wird. Ebenso wenig wird beachtet, dass die Renten insgesamt als Einkommen versteuert werden, obwohl dieses Geld ja im gesamten Arbeitsleben vorher dem Staat zinslos zur Verfügung zu stellen war.
Unbeachtet dessen kommen die sonstigen allgemeinen Erhöhungen auf allen Ebenen des heutigen Lebens dazu, die sogar ein Vielfaches der gesetzlichen Rentenerhöhung ausmachen. Somit erzeugt sich Deutschland insgesamt seine Altersarmut selbst und in immer schnellerer Form. Wen wundert es dann, wenn immer mehr alte, meist hilfsbedürftige Menschen den Sozialkassen des Staates zur Last gelegt werden!
Alois Sepp
Unsere Republik erzeugt die Altersarmut selbst
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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