Es ist fast zum Totlachen, wenn man wieder liest, dass die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die derzeitigen von den gesetzlichen Krankenkassen ausgestellte Versichertenkarte bemängelt. Es wird laut Bericht bemängelt, dass die Kassen die darauf gespeicherten Fotos der Kassenmitglieder nicht geprüft haben.
 
Es ist meiner Meinung nach noch wesentlich wichtiger, dass das Geldfressende Monster, Namens "Kassenärztliche Bundesvereinigung" abgeschafft wird. Was macht die Kassenvereinigung schon Großartiges zu Gunsten der Versicherten, der Patienten? Wenn die KBV bemängelt, dass die elektronischen Versichertenkarten keine Identifikation der Nutzer zulassen, für was haben die Ärzte Augen im Kopf? Jeder Arzt kann unschwer feststellen, ob der der Nutzer der Karte identisch ist, mit dem der vor ihm sitzt. Diese Gabe stelle ich auch jedem Mitarbeiter in einer Arztpraxis aus. Wenn ein derartiger Missbrauch gegeben oder zu befürchten ist, dann stimmt mit der jeweiligen Arztpraxis etwas nicht!

Desweiteren könnte man sehr viel unnützen Ballast und Kosten einsparen, wenn man nicht nach jedem neuen Quartal die lästige "Einleserei" der Versichertenkarte vornehmen müsste. Es ist auch schwer zu begreifen, dass man beim Quartalswechsel mitunter die größten Schwierigkeiten hat, wenn diese saublöde Einleserei nicht möglich ist. (Quartalswechsel am Wochenende, an Feiertagen usw.) Meiner Information nach wurde dies so eingeführt, weil so genannte "Schwarze Schafe" mit der Versichertenkarte Schindluder getrieben haben. Da ist die ehrenwerte Zunft der Götter in Weiß aber selbst schuld, nicht wir Versicherte. Dann sollte man gefälligst den schwarzen Peter dort suchen und ahnden wo er liegt.
 
Alois Sepp

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