AZ vom 19.08.2014, Seite 31, Titel "Beseelt"
-----------------------
Der Leserbriefschreiber Manfred Jagoda, den ich schon seit Jahren für seine klaren Gedanken bewundere, aber auch ich, Herr Alois Sepp, der Georg Maus (ups, meinen Sie, Frau Vogler, den Redakteur Maus?), der Jean Lois Schlim, der Michael Figulla, der Herbert Gaiser und der Rasmus Ph. Helt, sitzen jetzt vor Ihren Artikeln, Frau Vogler, Herr? Frau? McPherron, Herr Dosch und freuen sich.
-----------------------
Der Leserbriefschreiber Manfred Jagoda, den ich schon seit Jahren für seine klaren Gedanken bewundere, aber auch ich, Herr Alois Sepp, der Georg Maus (ups, meinen Sie, Frau Vogler, den Redakteur Maus?), der Jean Lois Schlim, der Michael Figulla, der Herbert Gaiser und der Rasmus Ph. Helt, sitzen jetzt vor Ihren Artikeln, Frau Vogler, Herr? Frau? McPherron, Herr Dosch und freuen sich.
Das ist das schönste "Feed-Back", das man sich wünschen kann: ein Leserbriefschreiber wird vermisst, weil er in Urlaub ist oder weil er gestorben ist. Mehr geht nicht.
Danke, auch wenn ich nicht Jagoda oder Mühlbauer bin.
Danke aber vor allem der Abendzeitung, die diese Leserdiskussion ermöglicht.
Die Leserbriefseite der Abendzeitung wird, wie die gesamte Zeitung, von einem neuen Besen gekehrt. Einem "Besen", der die Traditionen der AZ pflegt, aber neu beseelt. Da ist offensichtlich jemand am Werke, der sich Gedanken macht wie der zum Erhalt der Zeitung nötige Schulterschluss zwischen den Lesern und der Zeitung intensiviert werden kann. Jemand, der die Leserbriefe nicht, wie so viele andere Zeitungen, als "Füllmaterial" oder als "Jubelperser" für die eigene Meinung missbraucht.
Das bringt mich zum Jubeln, auch wenn ich gar kein Perser bin: raus aus der Anonymität, gemeinsam für eine bessere, menschlichere Zukunft!
Schreiber, Leser und Zeitung.
Danke
Michael Maresch
