Wenn man in der heutigen SZ-Ausgabe auf Seite 5 das Bild von Horst Seehofer ansieht, kann man sich unweigerlich seine innersten Sorgen vorstellen. Acht der neun Münchner Kreisverbände der CSU fordern einen personellen Neuanfang bei der CSU. Horst Seehofer erwarten einerseits in Berlin harte Koalitionsverhandlungen, andererseits macht es ihm die Partei absolut nicht leicht. Auch der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle fordert eine schonungslose Analyse wegen dem Desaster der Bundestagswahl am 24.9.2017. Es wurde laut Meldung auch klar gesagt, dass Angela Merkel und Horst Seehofer daran die Schuld tragen.

Der interne Machtkampf bei der CSU wird unterstützt von Seehofers internem Rivalen Markus Söder. Der Kampf ums parteiliche Überleben Seehofers ist in vollem Gange. Dies alles macht es Seehofer in Berlin absolut nicht leicht.

Ja, Herr Seehofer, wer Wind säät wird Sturm ernten, besagt ein altes Sprichwort. Die CSU könnte wesentlich besser dastehen, wenn nicht auch in Bayern politisch so viele Klimmzüge gemacht worden wären. Geht schon an mit dem Rauchverbot, das den Bürgern letztlich mehr Ärger eingebracht hat als Nutzen. Die Einzigen die sich darüber freuen sind die angeblichen Umweltfreunde. Anwohner von Lokalen sind die Geschädigten, das ist den Antiraucher-Experten aber piepegal. Anwohner und Lokalgeschädigte dürfen ruhig schlaflose Nächte, teilweise weit über Mitternacht haben, weil die Raucher aus den Lokalen verbannt wurden. Aber das ist den Umweltbehörden und Gaststättenüberwachern alles schnurzegal. Herr Seehofer, es darf nicht vergessen werden, dass Ihre CSU damit Vorreiter war. Hinzu kommen noch so manche Streiche, die die CSU gegen uns Wähler fabriziert hat.
Es sollte Ihnen, aber auch Ihren Vasallen zu denken geben, dass der Wähler zwar oft für blöd gehalten wird, er aber einmal gewaltig zurück schlägt wenn es ihm zu bunt wird. Es war höchste Zeit, dass der deutsche Michl sich einmal zu erkennen gegeben hat.
 
Alois Sepp

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