Kontaktbeschränkungen sollen laut Bundesregierung verlängert werden. Doch vielen Menschen sollen, laut Meldungen, die Aufhebungen der Kontaktbeschränkungen zu schnell sein.

 


Es erhebt sich in meinen Augen nur die Frage, welchen Menschen dies zu schnell geht. Mit Sicherheit geht es denen zu schnell, die schädlicher Weise von den Maßnahmen nicht betroffen sind. Denen, die keine finanziellen Verluste zu erleiden haben. Denen, die von der Firmenschließungen und Insolvenzen nicht betroffen sind. Das Für und Wider muss jedenfalls schon eindringlich überlegt werden. Betrachtet werden muss auch, dass jede Insolvenz, zum Schaden der Gesamtwirtschaft und Arbeitsplatzverlust für viele Menschen führt, der wirtschaftliche Schaden für Alle in unserem eigenen Land massiv ist.

 


Was mich persönlich immer stört, ist, dass die Zahlen zwischen dem Robert-Koch-Institut (RKI) und der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore immer so hervorgehoben werden. Ich frage mich immer wieder, wo die John-Hopkins-Universität die aktuellen Zahlen hernimmt. Man sollte meinen, dass das RKI die Zahlen aus Deutschland eher aktuell haben müsste, als die John-Hopkins-Universität in der US-Stadt Baltimore.
In meinen Betrachtungen hat sich durch die bisherigen Maßnahmen die Infektion schon massiv verlangsamt. Mit Sicherheit wären die Erfolge noch intensiver, wenn sich auch die Gegner dieser Maßnahmen etwas mehr an die Kontakbeschränkungen halten würden.

 


Alois Sepp


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