Politischer Rundumschlag eines unzufriedenen Bürgers
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Donald Trump sammelt Feinde wie andere Leute Briefmarken sammeln. Wen hat er sich nicht schon alles zum Feind gemacht? Mexiko mit der Forderung, die Mauer an der gemeinsamen Grenze zu bezahlen, Kanada mit der Beleidigung des kanadischen Premierministers nach der letzten gemeinsamen Konferenz durch Versand eines völlig überflüssigen Tweets, Iran durch Bruch eines internationalen Vertrages, China durch eine alberne Erhöhung der Einfuhrzölle, nun Russland durch eine Erneuerung der Anschuldigungen im Falle Skripal, obwohl die Schuld Russlands bis zum heutigen Tag nicht bewiesen ist, Großbritannien durch Beleidigung der Premierministerin anlässlich seines Staatsbesuches, vom rüpelhaften Umgang mit der Queen ganz zu schweigen. Mit Erdogan streitet er über die beidseitige Verweigerung von Auslieferungen, vor allem über die Weigerung der amerikanischen Justiz, den Türken Herrn Gülen „ans Messer“ zu liefern. Wie lange will der Kongress der Vereinigten Staaten noch tatenlos zusehen, bevor er mit einem Amtsenthebungsverfahren dem Treiben dieses „Möchtegern – Politikers mit den zwei linken Händen“ ein Ende setzt? Die Bundeskanzlerin sollte den amerikanischen Präsidenten einmal fragen, wie lange er in Afghanistan noch seinen „Kampf gegen den Terror“ führen will. Die Beteiligung der Bundeswehr an dem Unternehmen kostet den deutschen Steuerzahler jährlich eine Milliarde Euro, die wir viel dringender für die Ausbildung von Lehrern und von Pflegekräften sowie deren anschließende Bezahlung benötigen. Liebe Deutsche, die ihr unter der Augusthitze leidet, fangt bitte an, der Bundeskanzlerin kritische Fragen zu stellen! Wir Deutschen haben in unserer Geschichte zwei Mal in der Hitze des August die Kontrolle über unsere Politiker verloren. Zwei Weltkriege sind die Folge gewesen. Da wir gerade beim Kriege sind – liebe Freunde der NATO, wollt ihr euch im Kriegsfalle wirklich der Führung eines Mannes anvertrauen, der ständig seinen politischen Kurs ändert? Oder sollten wir nicht besser gleich unser Verhältnis zum potentiellen Feind verbessern, bevor der Krieg ausbricht? Otfried Schrot
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