Nach der beeindruckenden Amtseinführung von Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom muss er nun eine arme und glaubwürdige Kirche und die notwendige Reform der römischen Kurie konsequent in die Tat umsetzen. Dafür braucht Papst Franziskus unbedingt einen verlässlichen und engen Vertrauten als neuen Kardinalstaatssekretär, der die Kurie wie seine linke Westentasche kennt. So ein Mann ist der argentinische Kurienkardinal Leonardo Sandri (69), der über langjährige Erfahrung im diplomatischen Dienst des Hl. Stuhls und im Vatikanischen Staatssekretariat verfügt. Darüber hinaus war Sandri bereits Präfekt des Päpstlichen Hauses und aktuell Präfekt der Kongregation für die orientalischen Kirchen. Mit ihm ließe sich die Vision von Papst Franziskus aus der Offenbarung des Johannes 21, 5 der Luther-Bibel von 1912 verwirklichen: "Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu..."

Roland Klose, Bad Fredeburg

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