Friedensnobelpreisträger Barack Obama fordert von Russlands Wladimir Putin weiterhin die Herausgabe des Whistleblowers Edward Snowden. Sein Entgegenkommen: Snowden soll in den USA nicht die Todesstrafe bekommen und nicht gefoltert werden. Was für ein Zugeständnis des ersten farbigen US-Präsidenten Obama. Erstens entscheiden die Gerichte in den USA im Sinne der Gewaltenteilung über die Strafe für Snowden und zweitens sind Todesstrafe und Folter doch schwere Menschenrechtsverletzungen. Das Angebot Obamas klingt in meinen Ohren wie das eines Sklavenhalters, der von den Quäkern die Herausgabe seiner Sklaven fordert und ihnen als Entgegenkommen das Leben schenken und auf das Auspeitschen der Sklaven verzichten will.
Übrigens, Whistleblower nannten wir früher schlicht und einfach Nestbeschmutzer. Der bekannteste Nestbeschmutzer Fußball-Deutschlands war Torhüter Toni Schumacher vom 1. FC Köln. Mit seinem Buch "Anpfiff" enthüllte er im Jahr 1987, dass auch Fußballer dopen. Vom Kaiser Franz Beckenbauer bekam er dafür zwar nicht die Todesstrafe, aber die Höchststrafe. Toni Schumacher durfte nie wieder für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielen.
Roland Klose, Bad Fredeburg
Whistleblower Toni Schumacher
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- Geschrieben von: Roland Klose
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