"Pecunia non olet (Geld stinkt nicht)", behauptete der römische Kaiser Vesparian. Doch hier irrt Rom. Die Banknoten und Münzen der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main stinken zum Himmel, weil sich auf ihnen - neuerdings wissenschaftlich erwiesen - Millionen von Viren tummeln. Jetzt ist mir alles klar. Diese Viren übertragen sich auf den Besitzer der Banknoten und die Banker und verursachen so im Raubtier- und Casino-Kapitalismus Geldgier, Korruption, Ausbeutung, Mord und Totschlag, Finanzbetrug und Bankenkrisen. Aus Gutmenschen werden Bad Boys, Bad Girls und Bad Banker.
Doch die Idee von Finanzexperten und Politikern, weg vom Bargeld und hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr, ist auch nicht des Rätsels Lösung. Hacker, Geheimdienste und Viren überwachen und zerstören auch den bargeldlosen Zahlungsverkehr beim Einkaufen mit Kreditkarte und vor allem beim Online-Banking im Internet. No-Viren-resistenter-Bürger, was nun? Back to the Roots: Tauschhandel in Form eines Gegen-oder Kompensationsgeschäftes wie damals in der guten alten DDR?
Roland Klose, Bad Fredeburg
Pecunia non olet
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