Die Welt ist aus den Fugen. Krieg herrscht unter anderem in Syrien, Irak und in der Ukraine. Die größte Flüchtlingsbewegung seit Ende des Zweiten Weltkriegs (1939-45) ist die unausweichliche Folge. Der ISIS-Terror und Wladimir Putin bedrohen den Weltfrieden. Derweil rüsten die führenden Nationen und Bündnisse der Welt - USA, NATO, Russland, Japan und China - kräftig auf. China will sogar 10% mehr für seine Streitkräfte ausgeben. Kriegstreiber und Waffenproduzenten sind im Aufwind. Übrigens, allgemeines Wettrüsten hat zum Ersten Weltkrieg (1914-18) geführt. Passend dazu ein Auszug aus dem Songtext "Antifriedensmusik" der Spandauer Band "SDP" aus Berlin:
"Sagt: Ja, wir wollen leiden,
Sagt: Ja, wir wollen Krieg,
plus wirtschaftlichen Aufschwung durch die Waffenindustrie!
Das geht an alle Bürger, und alle die uns regieren:
Lasst uns gemeinsam die Weltbevölkerung etwas dezimieren!
Lasst uns gemeinsam an die Hände fassen,
und einen kleinen süßen Krieg entfachen!
Wir brauchen nicht klug sein, um das zu schaffen,
denn zum Glück haben wir doch intelligente Waffen!
Wir brauchen Traumata,
zerfetzte Menschen,
und wir bauen Panzer,
und versetzen Grenzen,
wir verbrennen Heimat,
und vernichten zu Hause,
wir vertreiben Menschen,
sind dann da zu Hause."
Roland Klose, Bad Fredeburg
Antifriedensmusik
- Details
- Geschrieben von: Roland Klose
- Zugriffe: 471
- Hinweis der Redaktion: Dies ist ein ungekürzter, unzensierter Originalleserbrief. Die Bürgerredaktion ist neutral. Verantwortlich für den Inhalt (auch der Kommentare) ist ausschließlich der Autor. Gedruckter Text ist farbig. Bewerten am Ende des Beitrags. INFO zum Autor, auch alle seine weiteren Artikel: klicken Sie bitte oben bei den Schlagwörtern den Namen des Autors. Ende des Hinweises.




