Habeck fordert eine Bund-Länder-Taskforce zum „Schutz der Demokratie“.

Angesichts der AfD-Erfolge bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen will Robert Habeck (Grüne) eine Taskforce mit dem „Schutz der Demokratie“ betrauen. Sie soll aus Vertretern von Bund und Ländern besetzt und vom Kanzler geleitet werden.

Infolge der Wahlausgänge in Sachsen und Thüringen liest sich so etwas wie ein Witz. Beim Vizekanzler Habeck geht die große Angst um, dass er bei der Bundestagswahl 2025 mitsamt seiner „Grünen-Mannschaft“ nicht mehr an den gut gefüllten Trog kommt. Aus diesem Grunde will er, dass der Kanzler es zu seiner Aufgabe macht, ein weiteres Erstarken der AfD zu verhindern. Warum will er es nicht zu seiner Aufgabe machen? Liegt klar auf der Hand, denn, wenn es schiefgeht, hat die SPD den schwarzen Peter!

Herr Habeck, haben Sie immer noch nicht begriffen, wie sich inzwischen der politische Wert der „Grünen“ verringert hat? Sie haben als Bundeswirtschaftsminister Dank Ihrer überaus „fähigen“ Wirtschaftskenntnisse, den Standort Deutschland für Wirtschaft und Industrie in den Ruin gefahren. Bei diesem Desaster und Abdriften Ihrer Partei wollen Sie noch irgendwelche Ansprüche stellen! Treten Sie mitsamt Ihrer Truppe ab, das wäre segensreich für unser Land! Da wollen Sie noch eine Bund-Länder-Taskforce haben um das Wahlergebnis in Sachsen und Thüringen zu “analysieren“! Was gibt es da noch zu analysieren? Das Volk hat klar ausgesprochen was es denkt. Akzeptieren Sie das einmal Herr Habeck. Das wäre gelebte „Demokratie“. Vermutlich aber nur ein Fremdwort für Sie.

Alois Sepp


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2 Kommentare

  • Als Deutsch noch gängige Verkehrssprache war, hieß es: "Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis". Heutzutage, in der nahezu babylonischen Sprachenverwirrung im eigenen Land, nennt man das hochtrabend "Task Force". Hr. Sepp, Sie haben vollkommen recht, der Robert hat Angst, seinen Platz an den Trögen der Macht zu verlieren. Ich hätte für ihn einen Vorschlag: Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft. Zur Begründung führe ich seine äußerst fachmännische qualifizierte Aussage an: "Ein Bäcker ist nicht insolvent, er verkauft nur keine Brötchen". Bravo, Robert! Seine Parteifreundin, Ricarda Lang, empfiehlt den Grünen angesichts des Vertrauensverlusts bei den Bürgern, für die Bundestagswahl 2025 keinen Kanzlerkandidaten zu benennen. Ob Robert diesen Wink mit dem Zaunpfahl versteht? Um Robert mache ich mir keine Sorgen: er kann die Menschen mit Kinderbüchern beglücken.
  • Lieber Herr Sepp,sie haben recht. Was gibt es da jetzt noch viel zu analysieren? m.E.: Die Entscheidung der Bürger kam wohl nicht von 0 auf 100, die „Sorgen und Nöte“ der Bürger sowie der Wirtschaft haben sich im laufe der Zeit kenntlich abgezeichnet. Wer gute Parteiarbeit macht, dem laufen die Leute nicht davon. Soziale Gerechtigkeit, Machbarkeit, Planungssicherheit, Weitsichtigkeit, Wirtschaftskenntnis usw. gehören auch dazu. Das Volk hat hier klar kundgetan, wie es die Arbeit der Grünen bewertet.