Ich staune nicht schlecht wenn ich den Artikel der Abendzeitung München vom Donnerstag, den 21.3.2013 lese.

Patienten geben viel Geld für "Individuelle Gesundheitsleistungen (Igel)" aus, die ihnen Ärzte anbieten. Die Kassen warnen: Manches Angebot ist nicht nur Schnickschnack, sondern gefährlich.
Dann werden Beispiele aus dem Monitor aufgelistet unter dem Titel: "Dicke Rechnung, dünner Nutzen"

Unter dem Punkt: Der Nutzen dieser Behandlungen ist "unklar", wird die Bachblüten-Therapie und ausgerechnet die "Professionelle Zahnreinigung" genannt.
Was stimmt nun? Wer führt uns Patienten hinters Licht? Die Ärzte oder die Krankenkassen selbst? Ich kann mich gut daran entsinnen, dass die Krankenkasse selbst bei Zahnersatz ihre Leistungen kürzt, wenn man im entsprechenden Nachweisheft nicht den zahnärztlichen Stempel drin hat. Dieser Nachweis ist mindestens einmal pro Jahr zu erbringen, sonst gibt es Abschläge beim Kassenzuschuss!

Ich glaube hier im Gesundheits-Dschungel dürfte sich die AZ gerne weiter vertiefen, es ist anzunehmen, dass sich hier eine ganze Reihe von Ärzten zusätzlich goldene Türklinken verdienen möchten.

Es wäre sinnvoll, wenn sich unsere Krankenkassen hierüber klar darüber äussern würden, denn schließlich sind sie die Empfänger der Versichertenbeiträge, aber auch letzlich zahlende Partner der Kassenmitglieder.

Alois Sepp

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