Hurra, Hurra, es ist jetzt wieder da, das "neue Jahr"!Wie gewohnt fiel die Silvesternacht für die Münchner Polizei und Feuerwehr auch beim Jahreswechsel 2016/2017 wieder sehr arbeitsreich aus. Sie mussten zu hunderten Einsätzen ausrücken.
München - Neujährlicher Hochbetrieb bei der Münchner Polizei: In der Nacht zu Neujahr fuhren die Einsatzkräfte zu über 260 silvestertypischen Einsätzen. Es handelte sich dabei hauptsächlich um Schlägereien, Streitereien und Randalierer (91), Hilfeleistungen für betrunkene oder verletzte Personen (31) und Einsätze im Zusammenhang mit außer Kontrolle geratenen Silvesterknallern (95) und Brände (36).
--- so auszugsweise ein Bericht der Münchner Abendzeitung von heute
Ein solches Lichter-Spektakel am Himmel ist zwar immer schön anzusehen, jedoch nicht immer ungefährlich. Leider sah man bei diesem "Spektakulum" wieder eine ganze Reihe an unvorsichtigen Zeitgenossen, die von sich so eingenommen sind und immer nur die "Anderen" für Doofmänner halten. Traurigerweise passieren dann mitunter infolge von Leichtsinn Brände und Unfälle verschiedenster Art, traurigerweise trifft es dann meistens Unschuldige. Unschuldige, die den Schaden in jedweder Form zu tragen haben, Unschuldige die für die Arg- und Rücksichtlosigkeit Anderer nichts dafür können.
Der Spiegel der heutigen Gesellschaft sieht dann leider auch so aus, dass zwar die "Feuerwerkskörper" auf meist öffentlichem Gelände gezündet und abgebrannt werden, die abgebrannte Hinterlassenschaft hirnlos wieder für Andere liegen bleibt. So nach dem Motto: "Irgend ein Depp wird es schon wieder wegtun"! Leider trifft man häufig dieses Motto ganzjährig bei anderen Festen und Feten auf öffentlichen Anlagen ebenso häufig an. Die Kosten für Entfernung, Reinigung oder Schadenbehebung werden der öffentlichen Hand, also letztlich den Steuerzahlern allgemein aufgebürdet.
Es entstand jedenfalls schon beim Einkauf in den Läden der Eindruck, als würden die Feuerwerkskörper nichts kosten, oder es gibt -fast- nur noch sehr "Wohlhabende" Zeitgenossen.
Alois Sepp
Nachsatz: Um mit den Worten des Volksschauspielers Karl Valentin zu sprechen, kann man hinterher sagen: "Ja, es riecht nicht alles gut, was kracht!"