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AZ vom 18.06.2012, Seite 5, Hauptüberschrift "Die Geldgier der Stromkonzerne", Überschrift "Abzocke"
In der AZ vom 14.6.2012 steht zu lesen:
Atomkonzerne wollen Milliarden
Energieversorger verlangen von der Bundesregierung Schadenersatz für den Atomausstieg.
Soweit die Überschriften in der AZ.
Wir Energiekunden fordern im Gegenzug Schadenersatz von den Energieversorgern. Schadenersatz für jahrelang zu hoch angesetzte Energiepreise. Die verlangten Energiepreise stimmen längst nicht mehr mit der Realität zusammen, der untrügliche Verdacht der Abzocke kommt unweigerlich auf.
Die Energiekonzerne verlangen von der Regierung viele Milliarden als Entschädigung für den Atomausstieg. Hier wird wieder einmal überdeutlich wie die Konzerne denken, mit welcher Geldgier sie sich immer zu bedienen versuchen.
Ich hoffe, dass das Bundesverfassungsgericht die Beschwerden der Energieversorger sehr genau prüft und in Anbetracht der Kassenlage des Staates den Forderungen nicht nachgibt.
Würde der Staat nochmals die geforderten vielen Milliarden an die Energiekonzerne für den Atomausstieg bezahlen müssen, würde die Staatskasse teils zum zweiten Male zur Kasse gebeten. Zum Zweitenmale deshalb, weil für die Bedürftigen unseres Landes diverse Kosten ebenfalls schon aus der Sozialkasse erhalten.
Alois Sepp