Die Fahrradstaffel der Berliner Polizei erweist sich auch im zweiten Jahr ihres Bestehens als großer Erfolg. Die Beamten ahndeten Verstöße, durch die von Juli 2015 bis Juni dieses Jahres rund 377.000 Euro durch Bußgelder gegen Rad- und Autofahrer in die Landeskasse kamen.

Allein wegen Missachtens roter Verkehrsampeln wurden gegen Radfahrer rund 246.000 Euro Verwarn- und Bußgelder verhängt. Autofahrer zahlten für Fehler beim Abbiegen oder das Blockieren von Radwegen sowie das Parken in zweiter Reihe rund 77.000 Euro.

20 Polizisten sind seit Sommer 2014 mit ihren Dienstfahrrädern unterwegs. Sie sollen für mehr Verkehrssicherheit sorgen, indem sie besonders auf Rotlichtverstöße von Radfahrern sowie auf falsch abbiegende oder behindernd parkende Autos achten. --so ist es heute zu lesen--
 
Die Berliner Polizei macht es vor, dass mit einfachen Mitteln, einigen wenigen Polizeibeamten und geringem Spritverbrauch die Verkehrssicherheit erhöht und sogar noch Geld in den Stadtsäckel kommt. Werte Münchner Polizei wäre dies nicht nachahmenswert? Für mich als Münchner Bürger wäre es sehr beruhigend, wenn man unsere Streifenpolizisten nicht nur im Auto vorbeirauschen sieht. Es gäbe für Fahrradpolizisten eine ganze Menge noch interessanterer Einsatzfelder, denn Verkehrsverstöße sieht man zu Hauf, alleine schon das Telefonieren am Steuer.
 
Da würde sich unser Oberbürgermeister Dieter Reiter sicherlich über den finanziellen Zuwachs in der Stadtkasse freuen, wenn die Bußgelder der notorischen Verkehrssünder in der Kasse klingeln. Sollte unsere Polizei mangels Geld keine Diensträder anschaffen können, es gibt doch die MVG-Mieträder. Unsere Polizisten könnten also sofort loslegen und Geld einsammeln.
 
Alois Sepp

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