Laut Pressemeldung ist zu erfahren, dass die Wahlbeteiligung in Hamburg noch nie niedriger war, als bei der vergangenen Bürgerschaftswahl. Weiters heißt es: "Wahlmüdigkeit? Ein Luxusproblem!"
Wenn man sich Gedanken darüber macht, wie man die Wähler motivieren kann und die Wahlurnen in Supermärkte stellen will, die Wahllokale bis 20 Uhr offen zu lassen, ist es doch mehr als lachhaft. Die Wahlbeteiligung wird erst dann wieder besser, wenn sich alle Politiker anschicken, die Politik für die Menschen und nicht für ihren eigenen Geldbeutel zu machen, oder im anderen Falle, wenn es denen die nicht zur Wahl gehen, wieder etwas dreckiger geht. Da hilft weder eine Zeitverlängerung noch Aufstellung der Urnen in Supermärkten. Die sichtbare Korruption in den Politkreisen, Spezlwirtschaft und Selbstbeweihräucherung der Parteifreunde, trägt eben auch nicht zur Motivation bei.
Es gäbe aber eine ganz einfache Lösung dafür. Es heißt ja offiziell bei uns: "Wahlrecht ist auch Wahlpflicht!" Alles schön und gut, nur wo ist die Pficht? Machen wir es doch so wie in verschiedenen Staaten. Nur wer zur Wahl geht, bekommt auch die ganze Reisefreiheit über die Grenzen hinaus. Es wird peinlichst vermerkt, wer bei der Wahl war -nicht was er gewählt hat, sondern, dass er seiner Wahlpflicht nachgekommen ist-, so einfach wäre es. Die Grenzbehörden sind darüber informiert, können die "Reisefreiheit" ggf. einschränken.
Was würden die "Wahl-Abstinenzler" mosern, wenn wir nicht zur Wahl gehen dürften, oder gar nur nach staatlich vorgegebener Richtung unser Kreuzchen setzen dürften? Dann wäre deren Geschrei groß und unüberhörbar, da bin ich mir sicher.
Alois Sepp
Einfach nur lächerlich, liebe Politiker!
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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