Laut Bericht in der Münchner AZ vom Montag, den 5.5.2014 hat das Münchner Rathaus eine neue und lukrative Geldquelle entdeckt. Die Geldquelle heißt: "Altkleider-Sammlung". Laut Bericht von Willi Bock der AZ bekommt die Stadt pro Tonne 500 Euro. Die Stadt will bis zu 3000 Tonnen Altkleider pro Jahr einsammeln. In Anbetracht dessen, dass laut Bericht von Herrn Bock 2012 noch rund 10 000 Tonnen Altkleider im Hausmüll gelandet sind, wäre dies keine Zukunftsmusik.
 
Im tagtäglichen Erleben mit den Abfalltonnen in unserem Hause, wage ich jedoch zu bezweifeln, dass die leider all zu stinkfaulen Zeitgenossen die Kleider auch nur zu irgendeiner Sammelstelle bringen. Es wird alles nur hirnlos zu Lasten der Allgemeinheit hinterstellt, so nach dem Motto: "irgend jemand tut es schon weg, die Hauptsache, ich habe den Mist mal los"! Diese hirnlosen Zeitgenossen bringen es sogar fertig, den normalen Abfall, sowie den Bioabfall in die Papiercontainer zu werfen, nur weil dort gerade der Deckel offen steht. Fällt beim Transport etwas runter, bleibt es liegen, egal ob im Aufzug, im Treppenhaus, irgendwo am Boden oder im Müllraum. Die Faulheit, die Dummheit oder einfach nur Hirnlosigkeit haben leider den Vorrang.
 
Mich wundert bisher schon länger, dass sich die Stadt München nicht längst dieser Problematik angenommen hat. Die meisten Altkleider-Container findet man bisher von anderen Gewerbetreibenden Sammlern, also stecken die das Geld in ihre Tasche. (berechtigt natürlich!)
 
Alois Sepp

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