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Hier nur ein kurzer Gedankengang über den amerikanischen Bomenfund aus dem zweiten Weltkrieg in München Schwabing. Sind wir froh darüber, nicht zu wissen auf wievielen Pulverfässern wir uns in München immer noch befinden!
Hier wird uns allen wieder vor Augen geführt, wie sich unsere Eltern oder Großeltern zumindest im zweiten Weltkrieg gefühlt haben müssen.
Nur mit dem einen aber wichtigen Unterschied: "Es konnte nicht großartig vorgewarnt werden, bestenfalls wurde man durch das Ertönen der Luftschutz-Sirenen aufgescheucht". Man hatte noch viel weniger Zeit etwas mitnzunehmen, als es in Schwabing der Fall war. Es waren nicht so viele fleißige Helfer für den damaligen Notfall vorhanden. Jeder, vor allem aber unsere Mütter, waren auf sich selbst gestellt, sich und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Man kann als Betroffener nicht genug dankbar darüber sein, Hilfe zu erfahren, oder anders ausgedrückt: "damals Hilfe gehabt zu haben!"
Vor allen Dingen sollten sich hier einmal die "Wichtigtuer" einige Gedanken darüber machen, bevor sie immer wieder und erneut die erfahreneren Mitbürger als "Senilis" und "Besserwisser" hinstellen.
Hier wird jedem Einzelnen wieder klar, was für Auswirkungen ein Krieg haben kann, sowohl nachher wie zur Kampfzeit selbst. Hier wird jedem wieder klar vor Augen geführt, wie sich viele Menschen in der heutigen Welt fühlen müssen, in deren Länder Kampfhandlungen stattfinden.
Kommen wir also wieder zur Besinnung und etwas mehr zur inneren Einkehr. Alles Materielle ist ersetzbar und im Prinzip unwichtig, wenn sich das eigene Leben in Gefahr befindet. Es wurde bei der Aktion in Schwabing auch wieder klar, dass Menschen näher zusammenrücken können, doch geschieht dies leider manchmal erst in Notsituationen!
Alois Sepp