Es wäre mehr als schön, zeitgemäß und verantwortungsbewusst, wenn sich Dieter Reiter, der neue Oberbürgermeister in München nicht mehr auf eine feste Koalition mit einer anderen Partei verständigen würde. Der Wählerwille würde mehr respektiert werden. Die Münchhner Wähler haben sich für die SPD und die CSU als größte Parteiengruppen entschieden. Die desaströse Wahlbeteiligung bei der Stichwahl am 30.3.2014 sollten den Parteien allesamt zu Denken geben. Die Bürger wollen nicht mehr verkokst werden. Wechselnde Mehrheiten bei der Stadtpolitik könnten uns zeigen, dass man über den Tellerrand der Parteienlandschaft hinausschauen kann. So wird die Politik wieder glaubhafter, ganz besonders in München.
Die Stadträte allesamt sollten sich dringlichst auf die wirkliche, vom Gesetzgeber her vorgegebene, demokratische Arbeit konzentrieren. Sowohl Dieter Reiter (SPD) wie auch Josef Schmid (CSU) haben die Zukunft Münchens in der Hand. Sie haben es in der Hand, uns Münchner Bürgern zu zeigen, dass man es ehrlich meint, dass man die "Demokratie" wieder mehr in den Mittelpunkt rückt. Die Münchner Wähler und Bürger würden dies mit Sicherheit respektieren und anerkennen. Trotz aller in buntesten Farben gezeichneten Wahlplakate kann man lebendige Stadtpolitik betreiben.
Alois Sepp
Rathaus-Ehe in München nicht mehr zeitgemäß!
- Details
- Zugriffe: 2266