Das ist ein menschliches Eingeständnis, auch dass sie vor einem Jahr durch die Entwicklung der Flüchtlingsfrage überrascht wurde. Menschlich, menschlich.
Ich verzeihe dem Menschen Angela Merkel. Sehr angenehm, sie mal so zu erleben.
Leider aber stattet dieser Staat, dem sie vorsteht, den Regierungschef mit hunderten von Zuarbeitern aus. Im Geheimdienst, in den "think tanks", im Grenzschutz, bei der Bundeswehr, bei den Redenschreibern und -strategen, überall.
Da ist kein Platz für Überraschung und locker öffentlich dahin geplauderte Worte. Außer der ganze Laden, für den wir hunderte Millionen einsetzen, damit er Entwicklungen im Vorfeld erkennt und in Reden für die Chefin umsetzt, die die Zukunft voraussehend und verantwortbar gestalten, außer, dieser ganze Laden hat kläglich versagt und ist sein Geld nicht wert, muss also gefeuert werden. Oder Frau Merkel hat ihn schludern lassen und hat ihn nicht im Griff.
In beiden Fällen hat sie die Verantwortung, kann die Zeit nicht zurückdrehen, muss also die Konsequenzen für den aus ihrem bockigen Fehlverhalten entstanden Schaden (1Million ungeprüfte Flüchtlinge! EU, CDU im Eimer. Willi Brand musste wegen viel, viel weniger gehen.) tragen:
Da bleibt nur Rücktritt. Gerne auch traurig und menschlich. Aber so schnell wie möglich. Denn in einem Jahr ist diese heutige Situation der Menschlichkeit nicht mehr wiederherstellbar. Auch wenn sie und ihre Partei es sich dann noch so sehr wünschten, um dem Wählerzorn zu entgehen.
Fehler in den Hut stecken und aussitzen ist vorbei.
Nehmen Sie ihren Hut, Frau Merkel, bevor er weggeblasen wird. Noch ist Zeit.
Michael Maresch




