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lt. GENIOS vom Hamburger Abendblatt, Schwabacher Tagblatt und der Nürnberger Zeitung vom 26.01.2023 , Tagesspiegel, Thüringische Landeszeitung (Druckdatum nicht bekannt)

Achimer Kreisblatt, Diepholzer Kreisblatt, Kreiszeitung, Rotenburger Kreiszeitung, Sulinger Kreiszeitung, Thedinghäuser Zeitung, Verdener Aller-Zeitung, Wildeshauser Zeitung, Stuttgarter Nachrichten nach genios-de



Kein geringerer als das Bundesverfassungsgericht hat die Verkleinerung des Bundestags angeordnet. Mit der Umsetzung einhergehend bedeutet das natürlich, dass einige ihr Mandat verlieren werden bzw. nicht (mehr) in den Bundestag einziehen können. Erwartungsgemäß ging sofort das Heulen und Zähneklappern der Parteien, allen voran der CSU, los. Schließlich geht es nicht nur um Macht und Einfluss, sondern auch um lukrative Posten, hier eben um hochdotierte Bundestagsmandate, von denen der Normalbürger nicht zuletzt auf Grund der noblen Altersversorgung nur träumen kann. Wer für die Jammerei andere Gründe ins Feld führt klingt daher nicht unbedingt glaubwürdig. Und so wird das Spiel „Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an.“ noch etwas weiterlaufen. Der Financier der ganzen Show, auch Steuerzahler genannt, steht wie immer ohnmächtig daneben. Allerdings zeigt er auch meistens nicht allzu viel Interesse an dem was mit ihm geschieht solange sein Kühlschrank voll ist.        

 Claus Reis  

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Autor: Claus Reis

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Kommentare  
# BundestagDipl.Ing.(FH) Gerhard Schöttke, Umweltschutz 2023-01-26 16:14
Einer Verkleinerung des Bundestages stimme ich sofort zu, von mir aus darf die Verkleinerung auch höher ausfallen, als die angedachten 598 Sitze. Der Streit der nun entbrannt ist geht ja darum, WIE verkleinert werden soll. Und da stehen sich die Ideen sehr gegensätzlich gegenüber: Die CDU/CSU will den einfachen und logischen Weg der Vergrößerung der Wahlkreise, weil sie traditionell die meisten Direktmandate haben, der Rot-Grün-Gelbe Sumpf will, daß die Zweitstimmen stärker gewichtet werden, weil dadurch Direktmandate wegfallen würden. Man sieht, beide Seiten haben entsprechende Interessen. Ich setze hier noch einen Vorschlag drauf: Der Bundestag wird auf 500 Sitze begrenzt und zwar relativ zu den Wahlbeteiligten. Sitze die auf Nichtwähler entfallen, bleiben LEER. Dann würde endlich mal Politik für die Wähler gemacht und nicht nur für den eigenen Posten.

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