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Frankfurter Neue Presse, Höchster Kreisblatt, Nassauische Neue Presse, Taunus Zeitung,Hamburger Abensblatt vom 07.11.2022


Kaum ist das neue Deutschland-Ticket (DT) von der Politik beschlossen, geht wieder das Gejammere und Gezetere derjenigen los, für die die Umsetzung, also die Bereitstellung des Angebots, eigentlich Routine sein sollte: Bei der Bahn und vor allem den Verkehrsverbundsystemen. Als erstes wird da kundgetan was nicht geht, anstatt sich sofort an die Arbeit zu machen und das Deutschlandticket(DT) spätestens zum 1.1.2023 anzubieten. In einem vermeintlichen Hochtechnologieland wie der Bundesrepublik muss es doch möglich sein, eine solche Aufgabe in wenigen Wochen zu erledigen. Doch nein, wie immer wird erst kommuniziert was nicht geht, nicht umgekehrt. Das ist schlichtweg erbärmlich, anders kann man das nicht bezeichnen. Dazu kommt erschwerend, dass die Verantwortungsträger für dieses Projekt von den Kunden des ÖPNV bzw. dem Steuerzahler bezahlt werden. Verbleibt als Fazit eine klare Forderung: Das DT muss am 1.1.2023 ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen! Und zwar in Papierform und Digital. Man kann es Senioren und Menschen ohne Mobiltelefon nicht zumuten an ein Smartphone gebunden zu sein. Das dazu Bewegung in die warmen Bürosessel bei Bahn & Co. kommen muss dürfen die Menschen erwarten können. Die vorschnelle Ankündigung von Preissteigerungen für das noch gar nicht erhältliche DT hilft niemand. Diese Kaffeesatzleserei ist kontraproduktiv und kann eigentlich nur auf dem Mist derjenigen gewachsen sein, denen das neue Ticket ohnehin ein Dorn im Auge ist.
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Claus Reis
Autor: Claus Reis

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