Die Einführung des Bürgergeldes ist nicht das Hauptproblem. - QR Code Friendly

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Einführung des Bürgergeldes ist nicht das Hauptproblem.

Zumal es Arbeitsunwillige, die es sich in der sozialen Hängematte bequem einrichten, schon immer gab.

Aber unter den Hartz-IV-Empfängern befinden sich auch viele Menschen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind und die von der Politik und der Gesellschaft vergessen wurden.

Der entscheidende Punkt ist, dass in Deutschland jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte ein Geringverdiener ist.

Sie werden für ihre wertvolle Arbeit nicht ausreichend entlohnt, damit sie angemessene Rücklagen für Krisensituationen wie derzeit oder für die Altersversorgung bilden könnten.

Obwohl sie häufig ein Leben lang gearbeitet haben droht ihnen die Altersarmut und der Antrag auf staatliche Almosen.

Diese tapferen Menschen hätten die Solidarität der Gesellschaft mehr als verdient.

Nie in der Geschichte der Bundesrepublik hat sich die Einkommens- und Vermögensschere so weit geöffnet wie in Merkel-Deutschland.

Die Hartz-IV-Reformen vor rund 20 Jahren, die der Genosse der Bosse Gerhard Schröder in seiner letzten Amtszeit umgesetzt hatte, waren vor allem ein Geschenk für Zeitarbeitsfirmen, die wie Pilze aus dem Boden schossen und sich zu Lasten der Beschäftigten dumm und dämlich verdienten.

Schröders Nachfolgerin Merkel war in Bezug auf Hartz-IV seine willige Vollstreckerin.

Die in der DDR überzeugte Sozialistin und Anhängerin der UdSSR gerierte zur Genossin der Bosse.

In ihren Amtszeiten biederte sie sich den Diktaturen in Russland und China an und führte Deutschland in der Folge in eine vorher nie für möglich gehaltene energetische und ökonomische Abhängigkeit.

Der Wirtschaftstross, der sie auf ihren Reisen nach China regelmäßig begleitete, witterte Goldgräberstimmung.

Heute ist dem einstigen China-Rausch eine einzige Katerstimmung gewichen.

Deutschland sitzt, politisch verschuldet, in der Russland- und China-Falle, aus der es in absehbarer Zeit kein Entrinnen gibt.

Ein Plan B lag nie in der Schublade der ehemaligen Kanzlerin.

Selbst deren einstige vehementesten Verfechter realisieren mittlerweile, dass die Globalisierung ihre Kinder frisst.

Genauso wie Eltern ihre Kinder davor warnen, mit bestimmten Altersgenossen zu spielen, hätte man mit China, einem historisch betrachtet durch und durch autokratischen Staat, der auf Menschenrechte pfeift, mangels Vertrauensbasis niemals Handel in dieser Dimension betreiben dürfen.

Das gleiche gilt für Russland.

Merkel hat das China- und Russlandgeschäft politisch vorangetrieben.

Ihr Mantra „Wandel durch Handel“ hat sich als eine katastrophale Fehleinschätzung erwiesen.

Die Unternehmensmanager haben in Merkel-Deutschland der sogenannten „mächtigsten Frau der Welt“ vertraut, was sich heute als dramatischer Trugschluss erweist und einige Unternehmen sogar in Existenznot bringt.

Die Globalisierung hat mehr Verlierer als Gewinner erzeugt.

Die Entwicklung der internationalen Märkte ging zu Lasten der Schwachen.

Seit Merkel von den sie verehrenden links-“liberalen“ Medien zur „mächtigsten Frau der Welt“ ausgerufen wurde, erleben wir eine Krise der Krisenbearbeitung.

Merkel wird bis heute von einer nicht geringen Schar von linken „Ultras“ unterstützt, die jegliche Kritik an ihr unterdrücken.

Der soziale Ausgleich fand in Merkel-Deutschland und anderen Ländern, die sich der Globalisierung verschrieben hatten, kaum noch statt.

Gerechter Lohn für gerechtes Tagwerk klingt wie Hohn in den Ohren der Millionen von Geringverdienern.

Die existenzielle Krise der Globalisierung sollte von Politik und Gesellschaft nicht schöngeredet werden.

Insbesondere sollten die links-“liberalen“ Medien nicht ständig mit dem Totschlagargument „Nationalismus“ um die Ecke kommen.

Das einstige Versprechen der Globalisierungsbefürworter nach mehr Wohlstand für alle ging nicht auf.

Für die Zukunft sollte daher gelten: Mehr lokal statt global.

Freundliche Grüße

Alfred Kastner

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Autor: Alfred Kastner

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