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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Grünen haben auf ihrem Parteitag sich ihre Maske vom Gesicht gerissen.

Deren strikte Weigerung, in dieser historischen Notlage die Atomkraftwerke nicht über das Jahr 2023 hinaus laufen zu lassen, entlarvt sie als fundamentalistische Anti-AKW-Partei statt Klimapartei.

Eine derart dogmatische Ideologie kennt man ansonsten nur von den Mullahs in Teheran.

Die Verweigerung gegenüber der Atomkraft ist für die Grünen reiner Selbstzweck, zumal sie seit ihrer Gründung vor mehr als 40 Jahren in anderen elementaren Politikbereichen kaum Kompetenz aufweisen.

Greta Thunberg und hochrangige Klima-Wissenschaftler schütteln über die Verbohrtheit der Grünen in Sachen Atomkraftwerke den Kopf.

Lieber lassen die Grünen Klimakiller wie Kohle und Öl eine Renaissance erleben statt ihr Kernthema preiszugeben bzw. über ihren eigenen ideologischen Schatten zu springen.

Eine derartige Politik ist wenig verantwortungsbewusst gegenüber der Bevölkerung.

Der liberale Anstrich, den sich die Grünen selbst gegeben haben, bröckelt gewaltig.

Zur Erinnerung.

Der Beschluss zum Ausstieg aus der Kernenergie im Jahr 2011 war kampagnengetrieben.

Die damalige Bundeskanzlerin Merkel, die wenige Jahre zuvor noch ein klares Bekenntnis zur Kernenergie abgelegt hatte, fürchtete ein Erstarken der Grünen auch auf Bundesebene und nahm den Grünen zur Sicherung ihrer eigenen Macht deren Hauptthema weg.

Die Bevölkerung befand sich aufgrund des Tsunamis und GAUs in Fukushima in einem Schockzustand. Die damaligen Umfragen zum Ausstieg aus der Kernenergie sind daher im Grunde irrelevant.

Wenn man dem Ganzen überhaupt etwas „Positives“ abgewinnen kann dann die Tatsache, dass von nun an geklärt ist, an wen die Schuldzuweisungen im Falle von Blackouts und gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verwerfungen zu adressieren sind.

Der FDP ist dringend anzuraten, aus der Koalition mit den Grünen auszusteigen, damit eine neue Bundesregierung, ohne die Grünen, gebildet werden kann, die Politik mit Vernunft und im Sinne einer Bevölkerungsmehrheit betreibt.

Freundliche Grüße

Alfred Kastner

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Autor: Alfred Kastner

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Kommentare  
# FDP und GrüneDipl.Ing.(FH) Gerhard Schöttke, Umweltschutz 2022-10-20 16:24
Diesem Brief kann ich fast uneingeschränkt zustimmen, dem Titel sogar nicht nur im übertragenen Sinn, sondern wörtlich. Während die Meisten im Laufe des Parteitages (als noch Fernsehkameras dabei waren) eine Maske trugen, wurden die bei der anschließenden Party so schnell wie möglich aus dem Gesicht gerissen und wild gefeiert - Scheinheiligkeit eben.
Ihr Wunsch an die FDP wird jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht eintreten. Lindners Ego braucht diesen Ministerstuhl. Und da er weiß, bei der nächsten Regierung ziemlich sicher nicht mehr dabei zu sein, zieht er es durch, koste es was es wolle. Man sieht dies ja am Atomstreit. Wer zuerst die Forderung aufstellt, neue Brennstäbe für alle 3 Atomkraftwerke zu bestellen, dann vom Kanzler eine Laufzeit bis April bekommt (übrigens ziemlich genau die Forderung der Grüninnen, wenn man von den läppischen 3 Monaten des Niedersächsischen Atomkraftwerks absieht) und dies dann als tollen Erfolg und gute Entscheidung des Kanzlers lobt, der macht alles, um auf seinem Stuhl zu bleiben.

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