Es ist zu hoffen, dass die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin am Mittwoch zu einer Entscheidung mit einem gemeinsamen und für die Bürger nachvollziehbaren Fahrplan kommen - für die Impfung und den Lockdown.

Im Hinblick auf die Impfreihenfolge ist es eigentlich logisch, wenn die Schulen und KITAS möglichst früh öffnen sollen, dass die Lehrkräfte und das KITA-Personal sobald als irgend möglich geimpft werden. Die Einschränkungen beim Astra-Seneca Impfstoff legen das ja nahe. Aber es wäre auch logisch, die Gruppe der 70- bis 79-jährigen nochmals zu unterteilen (erst über 75 und dann über 70), damit nicht auch in dieser Gruppe wieder ein unwürdiges Gerenne um Impftermine losgeht.

Und ganz wichtig: Wer geimpft ist, soll sich freuen, dass er besser geschützt ist, als die noch nicht Geimpften! Aber Vorteile kann er keine bekommen, zumindest solange nicht, bis alle geimpft sind, die das wollen. Ansonsten würde man Dinge lostreten, die keiner wollen kann: gefälschte Impfbestätigungen, Organisationen die Impftermine vorrangig beschaffen, Impftourismus etc. Es wäre schön, wenn wir die Krise gemeinsam bewältigen würden und dabei alle mitnähmen.

 

Freundliche Grüße

 

Hans Sommer


Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:
  • Hinweis der Redaktion: Dies ist ein ungekürzter, unzensierter Originalleserbrief. Die Bürgerredaktion ist neutral. Verantwortlich für den Inhalt (auch der Kommentare) ist ausschließlich der Autor. Gedruckter Text ist farbig. Bewerten am Ende des Beitrags. INFO zum Autor, auch alle seine weiteren Artikel: klicken Sie bitte oben bei den Schlagwörtern den Namen des Autors. Ende des Hinweises.

Keine Kommentare