Umweltorganisationen gewinnen Klimaklage gegen Frankreich 
"Konkret haben die Organisationen dem französischen Staat vorgeworfen, durch seine Untätigkeit im Klimaschutz die Pariser Klimaziele zu sabotieren. Die Anerkennung der Klage durch das Pariser Verwaltungsgericht, werten die Initiatoren nun als „historischen Sieg“: (…)  Über zwei Millionen Menschen haben die Klage unterstützt, um die Tatenlosigkeit Frankreichs im Kampf gegen die Klimakrise anzuklagen und ihr ein Ende zu setzen. Erstmals erkennt in Frankreich ein Gericht an, dass die gesetzten Klimaschutzmaßnahmen des Staates unzureichend sind, um die Klimakrise zu stoppen“, so Klima- und Energieexpertin von Greenpeace, Jasmin Duregger."
 
 
 
Historisch“ ist ein großes Wort, das inflationär gebraucht wird. Aber vier umweltaktivistische Gruppen in Frankreich – darunter Greenpeace und Oxfam – sind sich ganz sicher, dass genau dieses Adjektiv zu ihrem aktuellen Sieg passt. Ein Gericht in Paris gab ihrer Klage Recht. Und verurteilte den französischen Staat, weil er in der Klimapolitik versagt hat und nicht entschieden genug gegen Treibhausgas-Emissionen vorgeht.

2,3 Millionen Franzosen hatten eine Öko-Petition gegen die verantwortlichen Politiker unterzeichnet. Das Urteil sollte alle Völker der Erde inspirieren, ihre Regierungen haftbar für den Klimawandel zu machen, sagt der französische Greenpeace-Chef. Das Pariser Gericht hält Klagen auf Entschädigungen für ökologische Schäden prinzipiell für zulässig.
 
 
Freundliche Grüße
H. Federmann
Nachhaltigkeitsökonom

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