Stell Dir vor (Imagine), es gibt den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" und keiner geht hin. So geschehen auf dem Petersplatz in Rom. Papst Franziskus - einsam und verlassen - allein auf dem Platz, wo der Apostel Simon Petrus gekreuzigt wurde.

Aber nicht etwa wegen dem sexuellen Missbrauchsskandal, wo angeblich zölibatär lebende Priester Kinder und Nonnen missbrauchten und vergewaltigten, sondern wegen der Corona-Pandemie und der Hl. Corona (161-177) - Jungfrau und Märtyrerin der Kirche, unter anderem auch die Schutzpatronin des schnöden Mammons, des Geldes.

Ein eindrucksvolles Bild - geeignet für eine Meditation: ein Papst ohne jubelndes Kirchenvolk. Die Corona-Pandemie könnte letztendlich die Gefahr in sich bergen, dass das Fernbleiben der Christgläubigen auch gleichzeitig ein Rückzug in das Private bedeutet - sozusagen Home-Office des Osterglaubens. Die katholische Kirche muss sich daher zwangsläufig neu erfinden und reformieren, will sie nicht an Bedeutungslosigkeit für die Menschen weiter verlieren.

gez. Roland Klose, Bad Fredeburg


Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:
  • Hinweis der Redaktion: Dies ist ein ungekürzter, unzensierter Originalleserbrief. Die Bürgerredaktion ist neutral. Verantwortlich für den Inhalt (auch der Kommentare) ist ausschließlich der Autor. Gedruckter Text ist farbig. Bewerten am Ende des Beitrags. INFO zum Autor, auch alle seine weiteren Artikel: klicken Sie bitte oben bei den Schlagwörtern den Namen des Autors. Ende des Hinweises.

Keine Kommentare