Der Demokrat und Unternehmer Michael Bloomberg - achtreichster Mann der Erde mit einem geschätzten Vermögen von 55,5 Milliarden US-Dollar, 1,65 m groß, 77 Jahre alt und ehemaliger Bürgermeister von New York - will nächster US-Präsident werden. Er wurde in Boston geboren, ist Jude und der Sohn eines russischen Migranten. Bloomberg ist der aussichtsreiche Präsidentschaftskandidat der Demokraten, der Hedgefonds-Manager und der Banken.
 
In den USA bahnt sich damit das Duell der greisen und superreichen Präsidentschaftskandidaten und Giganten an: Bloomberg, der Anti-Trump, gegen den großen und egomanen Donald Trump höchstpersönlich. Mit harten Dollars kann man schließlich in den USA alles kaufen: Macht und Einfluss und die Unterstützung der Wirtschaft, der Presse und der sozialen Netzwerke. Bloomberg und Zuckerberg als kongeniales Duo können das schaffen.
 
Nur ein Problem gibt es dabei: den wachsenden Antisemitismus in der Welt, in Europa und in Deutschland. Denn Bloomberg verkörpert wie kein anderer das Nazi-Klischee vom reichen Juden, der die Weltherrschaft anstrebt. So bezeichnet der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon - der im Übrigen am 30.11.2019 in Braunschweig (nicht in Braunau am Inn) für den AfD-Parteivorsitz kandidiert - "das Judentum als inneren und äußeren Feind des christlichen Abendlandes".

gez. Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <https://buergerredaktion.de>

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