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Frankfurter Rundschau vom 22.10.2019, Leserbriefseite, Titel: "...und Gündogan gefällt das auch noch!"


Der türkische Staatspräsident und Düktatör vom Bosporus, Recep Tayyib Erdogan, will zwei Millionen Flüchtlinge von der Türkei nach Nordsyrien in eine sog. Flüchtlingssicherheitszone "umsiedeln". Deshalb seine völkerrechtswidrige Invasion in Nordsyrien und weil er wahrscheinlich dort unter anderem ein "Kurden-Reservat" oder "Kurden-Ghetto" einrichten will, um so einen eigenen länderübergreifenden Kurden-Staat doch noch verhindern zu können.
Woran erinnert mich das? Richtig an die Hitlersche "Umsiedlung" der Juden in die Ostgebiete - in Ghettos bzw. Konzentrationslager - um an ihnen eine Sonderbehandlung durchführen zu können.
In der Zwischenzeit solidarisieren sich die türkischen Fußballspieler gegen Albanien und Frankreich mit ihrem Führer Erdogan und unterstützen so seine Militäroffensive in Nordsyrien auch noch durch Salutieren. Unglaublich, sogar Ilkay Gündogan gefällt das. Und was sind die Konsequenzen daraus, lieber DFB, liebe NATO, EU und Deutschland? Ich sehe nicht ein, warum die deutsche Bundeswehr, falls der Aggressor Türkei angegriffen würde, Erdogan überhaupt im Rahmen des NATO-Bündnisses militärisch unterstützen sollte wie damals die Wehrmacht Hitler!

Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <buergerredaktion.de>

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