Passauer Neue Presse vom 03.08.2019, laut genios.de, ohne Titel


Die Grünen in Deutschland wollen wegen des Klimawandels 5% der gesamten Fläche als Urwald nutzen, der nicht abgeholzt werden darf.
Das regt meine Phantasie an. Dabei stelle ich mir den Toni Hofreiter von den Grünen als Waldschrat vor, der in einer Höhle lebt und sich von wilden Beeren, Pilzen und Borkenkäfern ernährt und so als Klimaschützer den deutschen Urwald rettet. Imagine, Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt von der grünen Waldkommune beim Waldbaden und beim Anpflanzen von Hanf im Waldreservat, wodurch die Grünen auf immer neue verrückte Klimaideen kommen. Und "Sexy-Robert-Habeck" und sein Baerböckchen spielen derweil im Urwald Tarzan und Jane und schwingen sich so von Liane zu Liane. Ihre grünen Schmuddelkinder und die Fridays-For-Future-Schulschwänzer wachsen währenddessen unter Wölfen im Wald auf, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Doch einmal im Monat brennt der Baum im grünen Urwald. Dann verlassen nämlich alle ihre Baumhäuser und fliegen vom Urwald direkt mit dem Helikopter zur Sitzung des Deutschen Bundestags nach Be(ä)rlin in den Reichstag, zur nächsten Demo und zu einer anschließenden nationalen Pressekonferenz, wo sie dem Volk in Frieden und Freiheit verkünden, wie sie zukünftig zu leben haben und was sie überhaupt noch essen dürfen. Dann erinnern sie mit Alexandras 51 Jahre altem Waldsterbensong - "Mein Freund, der Baum, ist tot. Er starb im frühen Morgenrot." - daran, was der Klimawandel für uns und den deutschen Wald letztendlich bedeutet.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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