Auf die großen Worte der Klimakonferenz von Paris sind kleine Taten gefolgt. Während viele Staaten der Welt einschließlich Deutschlands nur mühsam den Weg aus der Kohle finden – so der Gastgeber Polen – und  Staaten wie die USA und Brasilien dem Klimavertrag ganz den Rücken kehren, ertrinken zahlreiche Inseln im Pazifik bereits im steigenden Meeresspiegel. Starke Einsicht in Notwendigkeiten und schwacher Wille, das Notwendige zu tun, halten sich die Waage. Die Menschheit ist noch nicht an dem Punkte angelangt, an dem sie willens und fähig ist, das Notwendige beizeiten zu tun, um die Bewohnbarkeit ihres Lebensraumes zu erhalten! Was nunmehr fehlt, ist eine willensstarke, glaubwürdige, international anerkannte politische Führerpersönlichkeit, die die anderen Nationen mitreißt, um zeitgerecht das definierte Klimaziel zu erreichen.

Da Donald Trump die USA in die internationale Isolation zu führen beschlossen hat, nach dem er sich mit zwei Reden vor der UN – Vollversammlung und mit der Aufkündigung der  Mitgliedschaft der USA im Klimavertrag von der UNO distanziert hat, muss ein anderer Staat die Führung der Menschheit bei der Rettung des Weltklimas und damit des menschlichen Lebensraumes, bei der Schaffung einer überlebensfähigen Weltordnung  und auf dem Wege in ein helleres Zeitalter übernehmen.

Möge die nächste Kanzlerwahl in Deutschland die Führungspersönlichkeit hervorbringen, die den von einem unfähigen Weltmachtführer geräumten Platz einnimmt! Otfried Schrot

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