Ein demokratisch gesinntes Herz erfreut sich an der Werbetour dreier  im Wettbewerb miteinander  liegender Kandidaten um das höchste Parteiamt. Das ist doch wesentlich besser für die Demokratie als die Wahl „zwischen einem und keiner Alternative“. Indes – es gibt nicht nur innenpolitische Probleme dabei zu bedenken, sondern auch die Außenpolitik. Auf dem Meer der Weltpolitik gehen die Wellen hoch und zahlreiche Haifische tummeln sich darin. Die Chefs Russlands, Chinas und vor allem der USA sind Raubeine, die nicht zögern, bedarfsweise die Ellenbogen zu gebrauchen. Wollen wir Deutschen eine zarte Frau dazwischen schieben? Wer nach dem Parteivorsitz der CDU strebt, der träumt auch vom Kanzleramt, der nächsten Stufe auf dem „Weg nach oben“. Ist es nicht an der Zeit, nach sechzehn Jahren Frauenherrschaft wieder einmal einen „handfesten Mann“ an der Spitze zu haben? Wer wird erfolgreicher sein in einem politischen Duell mit Donald Trump, Annegret Kramp – Karrenbauer oder Friedrich Merz? Einschätzung des Leserbriefschreibers: Trump wird Frau Karrenbauer im Oval Office „unter seinen Schreibtisch pusten“, Friedrich Merz hingegen dürfte argumentationsstark genug sein, um Donald Trump „ein Bein zu stellen“. Im Übrigen hat Trump wiederholt bewiesen, dass er ein Frauenverächter ist. Empfehlung an die CDU: die politische Welt ist voller raubeiniger Rüpel, schickt eine zarte Frau nicht dazwischen! Otfried Schrot

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