Rodrigo Duterte, Präsident der Philippinen, Donald Trump, Präsident der USA, Jair Bolsonaro, neuer Präsident Brasiliens – die Anzahl der Menschenverächter, die von hasserfüllten, aufgeputschten Mehrheiten in die höchsten Staatsämter gewählt werden, nimmt zu. Einer von ihnen, Donald Trump, hat bereits die Verfügungsgewalt über Atombomben. Wohin soll das führen? Der Weltsicherheitsrat ist mit nationalen Machtspielchen beschäftigt und zur Beantwortung der Frage unfähig, obwohl die gestellte Frage die Sicherheit der ganzen Menschheit berührt. Es ist höchste Zeit, dass sich ein Ring verantwortungsbewusster Politiker zusammenschließt, der einmal darüber nachdenkt, welche intellektuellen Fähigkeiten, welche Charaktereigenschaften und welche Vorbildung eine Person haben muss, die nach dem höchsten Staatsamt greift, welche Eigenschaften qualifizierte Wähler haben müssen, damit sie mit ihrem Kreuz auf dem Stimmzettel kein Unheil anrichten und wie ein Ausleseverfahren beschaffen sein muss, damit es die richtige Person „nach oben“ bringt. Das ist ein weites Feld, dass dringend „beackert“ werden muss. Die Bundeskanzlerin könnte zum krönenden Abschluss ihrer Amtszeit ein internationales qualifiziertes Symposion veranstalten, das Antworten auf die gestellten Fragen findet. Otfried Schrot

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