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Im Rundfunk habe ich vernommen, dass die Karlsruher Richter es offensichtlich nicht so eng sehen, dass Kassenärzte Geschenksempfänger der Pharmalobby sind. Da die Kassenärzte freiberuflich, keine Angestellten und keine Beamten sind, machen sie sich nicht der "Bestechlichkeit" strafbar.
Ich frage mich allen Ernstes, nach was es dann riecht? Selbstverständlich finde ich es persönlich in Ordnung, wenn die Ärzte zum Austesten bereits zugelassener Medikamentenmuster zur Verfügung gestellt bekommen. Bei den heutigen Zusatzkosten, die wir Patienten zu den Medikamenten allgemein aufbringen müssen, bin ich meinem Hausarzt immer wieder dankbar, wenn ich benötigte Arzneimittel kostenlos überreicht bekomme.
In diesem Falle hat es wirklich keinen besonderen Geruch nach Bestechung, wenn andere Abgeltungs- und Dankeschönformen an die Ärzteschaft fließen hat es einen faden Nachgeschmack.
Nachgeschmack, der durch höchstrichterlichen Spruch legalisiert ist.
Alois Sepp











































































































