Der amerikanische Außenminister Rex Tillerson bereist den Nahen Osten, um eine Allianz gegen den Iran zu schmieden. Der Intrigant hat die arabischen Staaten in Nahen und Mittleren Osten aufgerufen, den Iran zu isolieren und dessen Machtansprüche zurückzuweisen. Insbesondere wies er Saudi – Arabien und dem Irak die Rolle eines Bollwerks gegen angebliche iranische Bestrebungen zu, seinen Einfluss vom Persischen Golf bis zum Mittelmeer auszuweiten. Vor allem ein unabhängiger und blühender Irak sei ein gutes Gegenmittel gegen das bösartige Verhalten Teherans, sagte Trump auf einer Pressekonferenz in Er Riad. Stellungnahme des Leserbriefschreibers: 1.) Die USA haben ihren Einfluss über den ganzen Erdball verbreitet. Weshalb soll also der Iran seinen Einfluss nicht bis zum Mittelmeer verbreiten? Die USA nehmen sich überall auf der Welt Rechte heraus, die sie anderen verweigern.2.) Im Nahen Osten wird es keine blühenden Landschaften geben, solange die USA dort Krieg führen – wo sie nichts zu suchen haben. 3.) Die Reise des amerikanischen Außenministers erweckt den Eindruck, dass sie der Aufwiegelung der sunnitischen Welt gegen die schiitische Welt dient und damit einen weiteren Nahostkrieg befördern soll, dessen Zweck es ist, die Bankkonten der Aktionäre der amerikanischen Rüstungsindustrie zu füllen
. Der Nahe Osten braucht dringend Brückenbauer zwischen Sunniten und Schiiten, die sich seit 1400 Jahren gehasst, bekämpft und getötet haben und sich gegenseitig daran gehindert haben, der Barmherzigkeit Allahs teilhaftig zu werden – aber keine Leute, die ohnehin vorhandene Gräben noch vertiefen! Rex Tillerson, wenn Sie in den Nahen Osten gereist sind, um dort die Saat für einen weiteren Nahostkrieg zu säen, dann sind Sie ein Verbrecher! Sie sollten Ihr Flugbenzin besser für einen Flug nach Teheran verpulvern, um dort den Grundstein für eine amerikanisch – iranische Freundschaft zu legen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Dann hätten Sie ein nützliches Werk für den Weltfrieden getan! Das Volk der Vereinigten Staaten würde seinem Präsidenten Donald Trump für einen plötzlich überflüssig gewordenen Krieg und einige eingesparte Kriegsgräber auf dem Heldenfriedhof in Arlington sicher dankbar sein! Otfried Schrot
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