Halloween – ein Abend auf den sich viele Kindergartenkinder und Jugendliche freuen.
Wann sonst dürfen Kinder so ungezwungen und nicht erkennbar durch die Straßen unserer Stadt strolchen?
Die Einen haben sich gut vorbereitet und mit ihren Eltern nette Gedichte oder kurze Lieder eingeübt.
Die Anderen – hauptsächlich Jungs zwischen 11 und 13 Jahren, klingeln mit garstigen Masken und nicht er-
kennbarem Gesicht vor den Türen. – Sie fordern Süßigkeiten! Nicht eins für jeden – sondern ALLE Süßigkeiten!
Bekommen sie diese nicht - so randalieren sie. Verwüsten Hauseingänge, verkratzen PKW's, oder demolieren
die Vorgärten. – Durch ihre Masken sind sie nicht erkennbar.
Schwere Sachbeschädigungen entstehen. – Doch wem sollte man diese melden?
Fotos mit maskierten heranwachsenden Kindern an die Polizei senden? – Das ist wohl ehr der Gipfel des
“Unsinns”?
Ich fordere die Eltern dieser Jungs auf, sich einmal Gedanken zu machen.
- So, und nun nicht sofort diesen Artikel zur Seite legen und denken: “mein Sohn macht das nicht.”
Es sind oft auch die “wohlerzogenen” Jungs aus guten und gebildeten Familien.
Es sind die Jungs die denken unter ihrer Maske und in der Dunkelheit des Abends “unsichtbar” zu sein.
Es ist unglaublich, welch verborgene Aggressionen und welch Vandalismus sich hier zeigt.
Ich bin traurig und tief verärgert über die Schäden in den Vorgärten. Auch bin ich entsetzt über den Schmutz
von Toilettenpapier usw. auf den Straßen unserer Stadt – nach solch einemAbend.
Ich bitte die Eltern, die gemeinsam in Verantwortung mit ihren Kindern von Haus zu Haus ziehen, einen
Augenmerk auf diese Jungs zu haben. Bitte sprechen sie diese Jungs an.
Und – wenn Sie diese erkennen – so bitte ich Sie die Eltern der Jungs über das maßlose Treiben und
die Randale ihrer heranwachsenden Kinder zu informieren.
Denn auch Sie wünschen sich für das nächste Jahr, wieder schön geschmückte Hauseingänge und
freundliche Menschen, die ihren Kindern “Süßes” schenken.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Vogel
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