Die Erhöhung der Pflegeversicherung für kinderlose Ehen wird die Kassen nicht sanieren, sondern weiter die Gesellschaft spalten. Junge gegen Alte, Gesunde gegen Kranke oder eben Paare mit oder ohne Kinder. Weiterhin ist es ein bedeutender Eingriff in die persönliche Freiheit. Die Entscheidung, ob Kind – ja oder nein –, kann nur eine Entscheidung zwischen zwei Menschen in einer Partnerschaft sein: Frau und Mann.

NIEMALS zwischen Staat und Paaren. Es ist eine sehr intime und private Entscheidung, und ein Kind sollte die Frucht von Liebe sein, nicht aber aus wirtschaftlichen Interessen gezeugt werden. Der Staat muss lernen, mit dem Geld auszukommen, das er hat (muss ich auch). Kann der Staat das nicht, macht er seinen Job schlecht und muss die unfähigen Politiker gegen fähige Leute austauschen. So macht man das auch in der freien Wirtschaft. Hitler förderte ebenfalls Kinder, zum Beispiel mit dem „Mutterkreuz“, oder er wurde Ehrentaufpate ab dem 7. Sohn oder dem 9. Kind. Er tat das nicht aus Menschlichkeit, sondern in Vorbereitung auf den Krieg; er brauchte Soldaten. Repressalien der BRD für Kinderlose sind nicht viel besser. Es ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Ich appelliere an den Verstand, dass er aktiv wird und aus seinem Dämmerzustand endlich erwacht, um richtige Entscheidungen zu treffen, statt sich immer wieder mit guter Rhetorik aus allem rauszuwinden wie ein Wurm.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Fischer

 


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