In Mecklenburg‑Vorpommern wird derzeit intensiv Wahlkampf betrieben. Nun erklärt die Ministerpräsidentin, der Strom müsse künftig nur noch 5 Cent pro Kilowattstunde kosten. Diese Forderung mag gut klingen – doch sie wirft eine einfache Frage auf: Wo war diese Entschlossenheit in den vergangenen Jahren?
Die Energiepreise sind seit Langem ein drängendes Thema für Haushalte, Unternehmen und den gesamten ländlichen Raum. Wenn eine Landesregierung dieses Problem erst kurz vor einer Wahl entdeckt, entsteht der Eindruck, dass es nicht um nachhaltige Politik geht, sondern um kurzfristige Schlagzeilen.
Die Bürgerinnen und Bürger haben genug von Versprechungen, die nach der Wahl im politischen Alltag wieder verschwinden. Politik muss verlässlich sein, nachvollziehbar und an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Doch genau diese Nähe ist verloren gegangen. Viele Menschen fühlen sich nicht mehr ernst genommen – und das macht sie zu Recht unzufrieden.
Es braucht keine neuen Wahlkampfparolen, sondern konsequente Entscheidungen, die das Land wirklich voranbringen.
Mit verbindlichen Grüßen
Peter Ahrend











































































































