Was passiert hier eigentlich gerade bei uns?
Was ist aus der Hoffnung geworden, aus dieser historischen Chance im Osten von Deutschland, 1989. Für mich blieb das Gefühl, einer sich wiederholten Enteignung unserer gewesenen Heimat. Die westliche Finanzkraft und ein hervorgezaubertes Besitzrechte an Land und Gut. Existenzgrund-lagen waren in kürzester Zeit vom Erdboden verschwunden. Orientierung und Lebenssicherheit waren abhanden gekommen. Dem Glückstaumel durch die D-Mark, folgte Depression. Wir sollten endlich richtig arbeiten lernen. 40Jahre DDR haben jedoch auch die Fähigkeiten entwickelt, zur Selbsthilfe. Dieses befähigte, den eigenen Weg neu zu finden. Der Osten war aber nicht in Selbst-darstellung geschult, was nun wichtig wurde.
Doch mir ist unverständlich, wie es passieren kann, das diese Erfahrungen so schnell verblassen, die reale Wahrnehmung abhanden kommt. Da tauchen sprachgewaltige Personen aus den „alten Bun-desländern und Österreich“ auf und erzählen uns, das wir Opfer der herrschenden Politik sind. „Nur „Sie“ kennen den richtige Weg, die Altparteien müssen weg; Deutschland den Deutsche!“ Mit 1,3 Kinder pro Familie überlebt keine Gesellschaft! Eines dieser Exemplare stolziert bei uns herum. Diese Person versuchte hier ein Geschäft aufzubauen, dabei wurden, fintenreich, Handwerker über den Tisch gezogen. Ist das etwa ein großer Heilsbringer? Setzt unsere Geschichte denn da kein Ausrufezeichen? Ist der Brexit und Tramp nicht ein unübersehbares Warnzeichen? Wie ist es möglich, das es „Irrläufern“ gelingt, immer wieder uns zu benutzen?! Unzufriedenheit kann doch nicht zwangsläufig animieren, Rattenfängern hinterher zu laufen. Ein gutes Zusammenleben erfordert doch das Mittun jedes „Einzelnen“,oder?! Hass befördert den Untergang!
Da darf man doch die Hoffnung nicht einfach sausen lassen?!
Mit besten Wünschen,
E. Rohleder












































































































