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(Mittelbayerische Zeitung): … Der Antisemitismus ist nicht mehr beherrschbar. Die Zahlen zu antisemitischen Vorfällen in Deutschland, die gestern vorgestellt wurden, sind erschreckend.

Diesen Beitrag habe ich in der Mittelbayerische Zeitung gelesen und gleichzeitig hat mich zum Nachdenken gebracht. Deutschland schmückte sich mit freier Presse, aber auch Meinungsfreiheit, welche natürlich schließt auch die „persönlichen“ Meinungen und politischen Ansichten und Zugehörigkeit den einzelnen Journalisten nicht aus. Aus diesem Grund werden wir „die Bürger“ sehr oft mit den persönlichen und politischen Überzeugungen einzelnen „Journalisten“ konfrontiert und nicht „neutral“ informiert. Es ist aber nach meinen persönlichen internationalen Erfahrungen,“ nicht nur falsch, sondern für jede Demokratie auch gefährlich. Plötzlich wurde solcher „Pressearbeit“ nicht „neutral und informativ“, sondern „rein ideologisch wie auch politisch“.

          Nach der Kapitulation Deutschland, ist mit der Unterstützung der Sowjetunion (wie in der DDR) auch in der Tschechoslowakei ab Februar 1948 die kommunistische Partei ČSR, zu Macht gekommen. Der Kommunismus und besonders die Ideologie wurde „plötzlich“ als Liebe und Dankbarkeit zur Sowjetunion (auch) ein (wichtigste) Staatsresort der Staatspolitik behandelt, aber auch hart durchgesetzt. Wer sich nicht freiwillig diese „Liebe“ beugen wollten, wurde er dazu gezwungen.

Nach den Vorbildern der Sowjetunion wurden erst unzählige (politische-) Gerichtsprozesse geführt und es sind auch viele Menschen (überwiegend Oppositionäre) auch spurlos verschwinden. Die „Liebe zu der Sowjetunion“ wurde den Menschen, wenn nicht freiwillig, dann aber außer Anderen auch ideologisch im Interesse des Staates, gezwungen.

Ich selbst wurde ich durch die tschechoslowakische Staatspolizei als „Feind des Kommunismus und die Gefahr für die Republik“ unter dem Decknamen „HEREC„ (Schauspieler) und Nr. 12727 registriert, beobachtet, verfolgt und diskriminiert. Trotzdem konnten mich, die Staatsorgane ČSR, zu der Liebe zur Sowjetunion NICHT zwingen. Für meinen politischen Widerstand wurde ich durch die Staatssicherheit in der ČSSR (sozialistische Republik) inhaftiert. Nach der „Hilfe-Verweigerung“ durch den „deutschen Konsul im Prag“ dürfte ich im Juli 1976 –nach der Intervention und humanitäre Hilfe durch die Kommission für Menschen Rechte UN im Geneve, nach Deutschland flüchten.

          Ja, ich als Deutscher kann ich mich „auch“ zu dem Kriegsopfer rechnen, denn unsere Familie wurde durch den Krieg, die Berufung meines Vaters im Dezember 1943 zum Wehrmacht und die Abschiebung an die Front, zerrissen und ich, wie meine Schwester, haben unseren Vater nie mehr gesehen. Wegen des Versteckens eines jüdischen Jungen, eines Freundes der Familie Bartos im Prag, wurde Bruder meiner Mutter verhaftet und nach Berlin als Zwangsarbeiter geschickt. Auch seine Schwester Anna wurde als Zwangsarbeiterin nach Pilsen (SKODA-Werke) deportiert. Familie meiner Mutter wurde für die Unterstützung von Juden hart bestraft. Aber auch ich, schon als Kind musste ich die Schuldzuweisungen für die Verbrechen an den Juden in der Theresienstadt, mittragen. (Beschrieben in den Kapiteln meins Büches: Einmal ein Fremder, immer ein Fremder oder UNERWÜNSCHT).

NEIN, ich persönlich, habe nichts gegen den „Juden,“ ABER als Deutscher bin ich ständig mit den Schuldzuweisungen und den historischen Verpflichtungen gegen die Juden, konfrontiert und besonders dann, wenn die Israelis selbst zu Waffen greifen als Vorbeugung der „erwarteten Gewalt zu „verhindern“. Mit den Verbrechen an den Juden, durch den Faschismus und Nationalsozialismus habe ich persönlich, nicht zu tun und somit trage ich dafür  auch keine Verantwortung. Niemand kann mich zu einer „Liebe“ zu den Juden oder zu dem Staat Israel zu zwingen, denn ich mich meine Freude selbst aussuche. Ich bin selbst „religionsfrei“ und ich bin auch bereit die Religionen zu akzeptieren, aber ich lasse mich durch eine Demagogie oder Hirnwäsche zu beeinflussen oder sogar durch die „Regierungspolitik“ zu zwingen. Mit der Israels Kriegspolitik als „die Vorbeugung gegen den „möglichen“ Gewalt gegen die Israel“, muss man nicht gleich die andere Nation oder Religion, auslöschen. Ich beurteile jede Gewalt wie auch die Siedlungspolitik des Israels, die in meinen Augen ein internationales und terroristisches Verbrechen ist.

Natürlich dürfen die Menschen die Groll- Taten wie auch das Morden an den Juden NICHT vergessen, aber auch nicht, die weiteren Generationen dafür mitverantwortlich zu machen. Jeder Mensch ist NUR für seine Taten verantwortlich und nicht für die Vergangenheit seines Volkes.

Natürlich, dass NIEMAND, aber auch der, der Judenstern tragen möchte, ist durch die „Deutschen“ NICHT in der Gefahr, sondern mehr oder weniger durch die islamistischen Flüchtlinge, den der HASS gegen die Juden schon in die Wiege, gelegt wurde.

 Ja, mein Gewissen ist rein und ohne jede Schuldzuweisung auch gegen die Juden.

 Oskar Georg Siebert

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Filmemacher und Buchautor

(Auszeichnungen und Lebenslauf Via Google Oskar Georg Siebert)


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